Arlesheimreloaded - Mäuse schultern Elefanten

Propaganda

Gestern Abend in der Arena das Thema "Volkssouveränität statt Behördenpropaganda", vulgo "Maulkorbinitiative". Meine Haltung habe ich dargelegt: Ich halte die Kommunikationspolitik einer Regierung durchaus für diskussionswürdig. Sie muss auch hinterfragt werden können.

Wir erleben einen Trend hin zur Personalisierung politischer Themen. Diese Zuspitzung auf eine Person ist am einfachsten zu erreichen, in dem man die wenigen BundesrätInnen zu Spitzenvertretern eines Abstimmungskampfes macht. Oder am besten gleich drei.

Ich halte dies für keine gute Entwicklung. Denn unser politisches System ist nun mal anders als dasjenige Frankreichs oder Englands. Das schweizerische System hat eine ganz eigene Prägung, ist weder eine rein parlamentarische noch eine präsidiale Demokratie. Kernstück des Systems ist die direkte Demokratie und damit verbunden die gewichtige Stellung des Souveräns.

Vor diesem Hintergrund ist eine "präsidiale" Rolle des Bundesrates in Abstimmungskämpfen im Grunde genommen nicht systemkonform.

Was man auch noch hätte sagen müssen, kommt einem dann nach einer solchen Sendung in den Sinn. Doch eine Live-Aufzeichnung ist nun mal eine Momentaufnahme, man folgt dem Thema und der Herde.

Nur der Moderator hatte zu Beginn der Sendung die Möglichkeit, nochmals von vorne zu beginnen. Die aggressiven Zwischenrufe der Befürworter schon nach seinem Einleitungssatz, hatten ihn aus dem Konzept gebracht.

So blieb gestern Abend eine Frage völlig ausgeklammert: Wer sind eigentlich diese Initianten, die da nach jedem Votum kräftig applaudierten?

Der Tagesanzeiger ist meines Wissens als bisher einzige Zeitung dieser Frage nachgegangen und ich hatte während der Diskussion diesen Artikel vom März im Hinterkopf aber nicht vor mir liegen, ein gravierender Fehler.

"Hinter der Maulkorb-Initiative, über die wir am 1. Juni abstimmen, stecken vor allem Personen aus dem Umfeld der Psychosekte VPM", schrieb damals der Tagi. 

Um das Sektenstigma loszuwerden, haben die Psychologen, Lehrer, Ärzte und Therapeuten um ihre Vordenkerin Annemarie Buchholz-Kaiser den VPM vor sechs Jahren beerdigt und Zürich verlassen. Seither agieren sie aus dem Hinterthurgau und gründen laufend neue Tarnorganisationen, um politische Aktionen zu starten.

Und eine dieser politischen Aktionen ist diese Volksinitiative, die 2004 mit 106'000 Unterschriften eingereicht wurde.

Drei Monate nach der Auflösung des VPM stellte der VPM-Anhänger und Zürcher Rechtsanwalt Markus Erb 2002 den «unabhängigen» Bürgerverein mit dem Ziel zusammen, die Volksinitiative «Volkssouveränität statt Behördenpropaganda» zu lancieren. Um den Verdacht der VPM-Lastigkeit zu verscheuchen, holte er ehemalige Politiker und Professoren ins Komitee. Die Knochenarbeit erledigten aber vor allem die VPM-Leute.

Leser U.S. hat völlig recht: Ich hätte das gestern in der Sendung ebenfalls zum Thema machen müssen, denn diese Initiative ist ein anschauliches Beispiel für Propaganda: Wir haben uns über den sichtbaren Teil des Eisbergs unterhalten und den grossen Rest unter der Oberfläche, die Intentionen der Initianten, völlig ausgeklammert.

Den ersten Nutzen, welche die Initianten haben, sind 106'000 Adressen von Schweizerinnen und Schweizern, mit denen man eine gemeinsame Schnittfläche aufweist: Das Misstrauen gegenüber denen da oben.

Es ist ein äusserst wertvolles Adressenpaket, dass da zusammengetragen wurde. Mit dem lässt sich künftig wirksam weiterarbeiten, unter der Wasseroberfläche.

Bloggerkollege und Arena-Mitstreiter Claude Longchamp hat ebenfalls in die Tasten gegriffen. Hier seine Überlegungen zur Sendung: Oswald Siggs Lesung

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VPM

  • Von: U.S.
  • , 12. Mai 2008,
  • 13:00

Sehr geehrter Herr M.

Wie ich meinen Beitrag nochmals las, fand ich den sehr gehässig. Vielleicht sollte man nach so einer Arena, bevor man als hunzgewöhnliche Bürgerin einen Beitrag in einen Blog kippt, vorerst einen PR-Berater konsultieren... ;)
Nein, ich war bloss kurz sauer, dass niemand in der Arena darauf hinwies, dass ausgerechnet jene Kreise, die den Bundesrat so massiv der Manipulation beschuldigen, selbst kaum den Eindruck der Transparenz und Demokratie hinterlassen. Man möchte doch gerne auch etwas über die Initianten wissen, dabei stiess ich auf diese VPM-Sache und fühlte mich eher verarscht als sonst was. Natürlich kann man auch die Position einnehmen, dass das keine Rolle spiele, wer sich dahinter versteckt, ausschliesslich ihre Worte würden zählen. Aber trotzdem: Eine Initiative ist immerhin eine ziemlich öffentliche Sache und nicht einfach bloss eine eines Privatclubs. Ich meine, wenn solche Leute solche Initiativen bringen, hat man dann nicht auch das Recht, etwas über ihre Hintergründe zu erfahren und wie sie sonst gedenken mit gesellschaftlichen Dingen umzugehen? Ich finde:Ja, man hat es.


Mit freundlichen Grüssen
U.S.

VPM

  • Von: U.S.
  • , 12. Mai 2008,
  • 16:21

Ich habe mich geirrt, wenn ich meinte, dass der VPM fast ausschliesslich eine Schweizer oder gar nur Zürcher Sache gewesen sei:
http://de.wikipedia.or... />
Die haben auch in Deutschland mit fragwürdigen Prozessen die Justiz und viele Personen belastet und belästigt.

Das ist eine nicht unglaubwürdige These,

  • Von: Markus
  • , 10. Mai 2008,
  • 18:12

die Sie (ich bin zurückgekehrt zur politischen Korrektheit - obwohl ich jeden noch so alten Biker, den ich nach harter Bergfahrt auf dem Gempen antreffe, dutzen darf) aufstellen. Was getan werden kann, um Profit zu machen, wird ja auch meistens getan, auch wen manchmal die Grenzen überschritten werden. Aber ehrlich gesagt, ist das doch auch egal. Wenn sich aus einer Unterschriftensammlung eine neue politische Kraft entwickelt, kann das nur Födrerlich sein, und mehr Farbe und Ideen erzeugen. Ob das Wort Sekte korrekt angewandt ist, in diesem Zusammenhang, weiss ich nicht. Aber so eng würde ich das nicht sehen.

Wir leben in einer modernen Kommunikationsgesellschaft und alle verfügbaren Mittel dürfen eingesetzt werden, und die freie Meinungsäusserung ist auf jeden Fall für alle garantiert, auch für einen Bundesrat.

Diejenigen, die nur auf die Meinung der Bundesräte hören, sind sowieso selber schuld, oder halt eben eine politische Kraft, die halt auf die Landesväter vertrauen. Ob es gut oder schlecht ist, muss wiederum jeder für sich selber entscheiden. Ich habe meine Wahlcouvert auf jeden Fall bereits eingeworfen.

Es geht um die Basisdemokratie

Letztlich geht es darum ob wir die basisdemokratischen Rechte schützen wollen oder ob wir es künftig vorallem dem Bundesrat überlassen wollen dem Volk zu sagen was gut und richtig für unser Land ist.

Bundesräte haben es aufgrund ihrer Prominenz leichter als Initianten sich bei Medien Gehör zu verschaffen. Man kennt sie. Bundesräte verfügen über viele Mitarbeiter in ihren Departementen auf die sie bei Abstimmungskämpfen zurückgreifen können. Bundesräte können mit Steuergeldern Kommunikationsprofis und PR-Agenturen beauftragen mit viel Geld Kampagnen zu fahren um das Volk im Sinne des Bundesrates zu beeinflussen.

Initianten müssen das Volk aus eigener Kraft und mit eigenen finanziellen Mitteln von der Initiative überzeugen.

Unschwer erkennbar, dass hier ein Ungleichgewicht der Kräfte vorliegt. Dies gilt es zu korrigeren und daher unterstütze ich die Initiative. Der Gegenvorschlag ist in meinen Augen eine verlogene Mogelpackung.

Re: Es geht um die Basisdemokratie

  • Von: C.P.
  • , 10. Mai 2008,
  • 20:41

Gerade aus "basisdemokratischer Sicht" Herr Müller ist die Initiative ein Schwachsinn. Hätten Sie Exekutiverfahrung in einer Gemeinde oder einen Kanton dann würden sie das wohl auch anders sehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Gemeinderat es sich an einer Gemeindeversammlung nehmen lassen würde, sein Geschäft (das in einer Kommune wie auf nationale Ebene, von verschiedenen Instanzen (Gremien) "bereinigt" geprüft und behandelt wurde) mit Engagement und Ueberzeugung zu vertreten.
Wäre ja noch schöner, wenn z.b. nur ein solventer "Interessenvertreter" das Geschäft aus "persönlichen Gründen" alleine vor der GV bekämpfen dürfte. Da würden sich wohl kaum mehr Leute finden, die sich in solche Aemter wählen liessen.
Im Zusammenhang mit dem Bundesrat würde das bedeuten, sie starten eine Initiative um diesen abzuschaffen. Absurder gehts wohl kaum.

Re: Propaganda

  • Von: C.P
  • , 10. Mai 2008,
  • 10:30

Ich muss gestehen, ich war sehr enttäuscht über den Verlauf der Diskussion gestern.

1. Wurde tatsächlich mit keinem Wort erwähnt, aus welcher Ecke die Initiative stammt.: Die Arena war somit eine reine Propagandaveranstaltung, Information war das mitnichten, da bereits diese grundlegende Aufklärung fehlte.

2. Die, im Gebetnsmühlenrythmus erfolgte, dämliche Applaudiererei verstärkte den Propagandacharakter der Sendung und "vernichtete" zusätzlich deren Informationsgehalt.

3. Frau Hutter war lebedniges Beispiel dafür, dass Politiker heute kaum mehr in der Lage sind, auch nur einen Satz als sachlichen Beitrag zu formulieren. Sie ist die Propaganda in Person. Damit hat sie, wie Herr Erb, ihre Interessen sehr gut vertreten.

4. Für mich ist es müssig, in unserer Informationsgesellschaft von Bundesrat und Behörden ausschliesslich "puristische" Informationen zu verlangen. Medien jeder Art werden in Zukunft noch vermehrt zu frei oder unfreiwilligen Propagandainstrumenten, da sie von Bildchen und Action leben.(Das "Volk" als solches wurde konditioniert, nur noch solche Reize wahrzunehmen.

5. Für mich ist es deshalb, gerade für das Weiterbestehen der direkten Demokratie äusserst wichtig, dass Behörden und Bundesrat und ihre Positionen weiterhin wahrgenommen werden können. Ueber die Forum lässt sich diskutieren. Sie hat sich aber, zu Recht, den Informationsgewohneiten der Gesellschaft anzupassen.

&. Die Initiative ist zwingend abzulehnen.

Ach wie blöd.. diese Sektenbetitelung..

  • Von: Bern-i
  • , 10. Mai 2008,
  • 23:00

Sekten-Ecke.. find ich persönlich eine der primitivsten Art, wenn einem die Luft auszugehen droht. Ist nicht bald alles "eine Sekte"? Denn sektiererisch empfinde ich die Roten (jene die mehr als 100 Mio Tote verursacht haben mit ihren Paradies ideen, Paradies-Versprechen). Sektiererisches Verhalten empfinde ich bei den Streik erzeugenden Gewerkschaften, jene die "sektirerisch das Kapital" verübeln.
Dämlich daher die obige Auflistung obiger Punkte die scheinbar ebenfalls "sektirerischen" Hintergrund haben (d.h. absondernden, die Basisdemokratie behindernden Massregelungen).

Unsachlich empfinde ich es, Frau Hutter und andere mutige Aussagen schlicht als "unsachlich" zu qualifizieren. Sie müssten korrekterweise jeden Geheimbündler als Sektirer benennen, den Bundespräsidenten Pascal Couchepin besonders (Bilderberger).. und auf diese Weise könnten wir bald jeden in irgendeine Ecke "ver-sektieren", ausgrenzen, absondern. - Denn jede "Privatsphäre" ist doch ein "absondern", oder? Jeder Verein, jede Interessengemeinschaft sondert sich doch zielgerichtet zusammen - überlegen Sie mal tiefer, welche Propaganda Sie machen, wie sie andere difamieren, und sich somit über andere erheben - und das empfinde ich als sehr undemokratisch, sehr überheblich... genau so, wie der präsidial herrschende, der Bundesrat - aus welcher Ecke entstammen Sie denn? hää?

Re: Ach wie blöd.. diese Sektenbetitelung..

  • Von: C.P.
  • , 14. Mai 2008,
  • 09:59

Der mündige Bürger hat ein Anrecht darauf zu wissen, aus welcher Ecke eine Initiative stammt. (Parteien, Verbände, Gewerkschaften, Sekten etc) Fehlt diese Deklaration, dann fehlt ein wesentlicher Aspekt der "demokratischen Grundlage". Es steht jedem frei, diese Parteien, Organisationen, Verbände dann zu bezeichnen wie es ihm beliebt. Für mich ist der VPM eine manipulative Sekte. Dass die SVP mit ihr "zusammenarbeitet" erstaunt mich nicht, müsste aber ebenfalls deklariert werden.
Wenn sie meine Einschätzungen als "undemokratsich" empfinden, ist das Ihr Problem und für mich nicht relevant.
Ich bringe damit meine Haltung zum Ausdruck. Sie haben die Ihre.

Nochmal: Sollte es zur Norm werden, dass Sektierer ihre Interessen "verschleiert" vors Volk bringen, die Medien unreflektiert sich als Propagandaplattform dafür zu Verfügung stellen, dann würde das unser "System" gefährden.

Die Initiative ist und bleibt für mich schwachsinnig.

Rufmord? Ruf morden ist nicht Meinungsfreiheit..

  • Von: Bern-i
  • , 14. Mai 2008,
  • 13:55

UNDEMOKRATISCH ist nicht mein Problem, aber RUFmord ist für mich auch MORD, Mord des Rufes. Und wenn Ihre Gesinnung nichts intelligenteres mehr kreiert als "SVP zusammenarbeitet mit VPM", dann überlege ich mir, ob da nicht mal eine "Gesundheitsanalyse" zu empfehlen wäre...

Denn dann müssten Sie grundsätzlich mal die Sekten nernnen. Na ja, überlegen wir mal "Bilderberger", und bekanntlich steht da irgendwie Pascal Couchepin (BUndespräsident) in Bezug, und waren einzelne weitere wie Daniel Vasella (Gross-Konzern Novartis) dazu "eingeladen". Oder nennen Sie vielleicht einige Geheimbünde (und ihre damit verbündelten - vielleicht gehören Sie ja auch zu einem der solchen?).. Bekannt ist ja, dass wer Bedeutung erlangt, Einladungen erhält (haben sicher nicht nur ich, sondern auch Sie schon erlebt?).. Schwierig ist es dann vielleicht, wenn "man" mehrere solche kriegt..
ALSO, dies nur darum erwähnt, weil Sie votieren, man müsse all diese Verbindungen offenlegen. Dann meine ich dazu, weshalb nicht - aber dann wirklich auch alle. Nicht nur selektiv die einen, um die andern unter die Decke wischen zu können. Auch die "Furgleristen" (Lucifer Meier-Schmatz) mit ihrer "Lucifer-liken" an-Beschuldigung. Mit Darbely und Konsorten in high-speed Gefolge. Sie spüren: das Wort "Sektierer" müsste mal zuerst genau definiert werden. Nicht nur die einen, sondern die anderen der Sektierer-Sorte müssten mitaufgezeigt werden, also auch die schwarzen, wie die roten, nebst den geheimen, - aber was meines Empfindens absolut unzulässig ist, das neuerliche SVP-Verfolgungs-Gehabe auch noch mit "zusammenarbeitend mit VPM" . Diese Ruf-Mord-Keule ist für mich vergleichbar wie jenes furgleristische dämonische Gehabe der Lucifer Meier-Schmatz vor den letzten Wahlen - untollerierbar nun auf die nächste Abstimmung.
Aber eben, Mörder bleibt Mörder auch wenn er "bloss" ein RUF-Mörder ist...

Urheberschaft Initiativen

  • Von: U.S.
  • , 12. Mai 2008,
  • 15:13

Mit Verlaub, Bern-i, Sie müssen es wohl schon Ihren Mitbürgern und -bürgerinnen überlassen, wenn sie gerne ein paar Informationen über die Urheber/innen wollen, um sich ein Bild davon zu machen, mit was für Personen man es da zu tun hat. Und zumindest ich mag diese dummen Trickversuche, die diese Ex-VPM-Leute ja anscheinend zum Besten geben, überhaupt nicht. Auch würde ich es nicht schätzen, wenn z.B. Scientology unter einem neuen Tarnamen versucht, andere Bürger/innen zu verarschen, indem sie grosskotzig von Menschenrechten u.a. schwafelt. Ich finde, dass hier durchaus ein öffentliches Interesse besteht, dass die anderen Bewohner/innen dieses Landes auf solche Fälle aufmerksam gemacht werden, um sie vor diesen Kreisen zu schützen, auch wenn es zahlenmässig eher kleine Gruppen sind und ich mich im Falle dieser Initiative frage, ob wirklich alle, die diese Initiative unterschieben haben, überhaupt von den Machenschaften dieser Leute Kenntnis haben. Ich unterschrieb da nie, über ein paar Hintergründe erfuhr ich eher durch Zufall. In vielen Kantonen (ausser ev. Zürich) dürfte der VPM eher unbekannt sein. Dass ausgerechnet Teile der SVP mit einer fragwürdigen Gruppe gemeinsame Sache macht, die durch fragwürdige Psycho-Therapien u.a. auffiel, die die Krankenkassen wohl noch zahlen mussten, ist m.E. genau genommen schon ziemlich starker Tabak.

Re: Propaganda

Was soll Otto Normal mit einer Regierung anfangen, die sich nicht mehr für das einsetzen darf, was sie als das Beste für das Land erachtet?

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