Arlesheimreloaded - Mäuse schultern Elefanten

Ich mag die Münchensteiner

Ich mag die Münchensteiner. Obwohl ich in Arlese wohne. Und zwischen den beiden Gemeinden ein gewissen Spannungsverhältnis gepflegt wird. Besonders wenn es um die Feuerwehren geht.

Doch mein Bekenntnis fusst auf der Gewissheit, dass in Münchenstein Leute mit Sinn für das Machbare leben. Die Münchensteiner sind keine Träumer sondern kühl rechnende, sachliche, nüchterne Menschen. Und wie äusserst sich das? So:

Zuerst senken sie den kummunalen Steuersatz um zwei Prozent und anschliessend lehnen sie den Kauf von teurem, umweltgerecht, nachhaltig, alternativ usw. produzierten Strom ab und entscheiden sich für den billigsten Strommix mit 40 Prozent Kernenergie.

Ich sag's doch: Die Münchensteiner haben Sinn für die Realität, wie sie nun mal ist. 

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Ich bin stolzer Mitbesitzer von

  • Von: Fisker
  • , 07. Dezember 2008,
  • 20:29

Windparks in Polen, Deutschland, Dänemark und Italien.
Jedes Jahr steigen die Erträge, und die Investitionen werden intensiviert. Bald produzieren die im gesamten Windparkmarkt bescheidenen Windparks, welche ich mitbesitze, so viel Strom wie ein AKW. Und ihr wollt eines in Münchenstein aufstellen. Ihr seit doch Provinzler und euer Horizont ist sehr limitiert.

Re: Ich bin stolzer Mitbesitzer von

  • Von: quer
  • , 08. Dezember 2008,
  • 14:54

"......Ihr seit doch Provinzler und euer Horizont ist sehr limitiert."

Mal sehen, wie Ihr Horizont aussieht und limitiert ist, sollten in D. die irrsinnigen Subventionen für Windmühlen gestrichen werden. Es wäre nämlich schön, wenn sich die Windmühlen mal der Konkurrenz nicht subventionierter KW's stellen müßten. Als Steuerzahler in D. fühle ich mich von Ihnen (und anderen) schlicht ausgenommen. Denn was Sie gewinnen, habe ich bezahlt. Darauf können Sie stolz sein. Leider ist den Deutschen der unmittelbare Zugriff auf die Politik verwehrt. Gäbe es ihn, würden Sie schon in wenigen Tagen weniger stolz sein.

Ich nehme mir ihren Rat zu Herzen, und bin etwas

  • Von: Fisker
  • , 08. Dezember 2008,
  • 19:53

weniger stolz. Halt, doch, ich binc doch wieder stolz. Wenn man ansieht, wie in DE über Jahre die Kohle subventioniert wurde, und wie in den Anfängen der Kernenergie diese ebenfalls horrend subventioniert wurde, dann bin ich wiedeer ganz stolz.

Was ich den Provinzlern vorwerfe ist die Tatsache, dass diese nicht in der Lage sind, global zu denken, sondern, dass diese nur lokal über Vor- und Nacheile nachdenken. Zertifikat-Handel, CO2 Kompensation in der Dritten Welt, und natürlich die Gewinnung von Energie dort, we es am sinnvollsten ist, übersteigt ihren Horizont und sie sehen den globalen Nutzen nicht.

Unsinn einer neuen Religion

  • Von: quer
  • , 08. Dezember 2008,
  • 21:29

"....Zertifikat-Handel, CO2 Kompensation in der Dritten Welt, und natürlich die Gewinnung von Energie dort, we es am sinnvollsten ist, übersteigt ihren Horizont und sie sehen den globalen Nutzen nicht."

Nein, dieser Unsinn übersteigt auch meinen Horizont. Insbesondere die Absonderungen der neuen Natur-Religion über CO2. Ich bin geradezu resistent gegenüber dieser Religion, weil ich in meiner eigenen fest verwurzelt bin. Da wir entgegen aller Täuschungen dieser Neu-Erweckten eher einer Kaltzeit entgegenstreben und CO2 in der Erdgeschichte eine ganz andere Rolle spielt, wird in ca. 30 Jahren die Frage nach der Vorhersehbarkeit gestellt werden. Diese Frage wird angesichts der vernachlässigten zuverlässigen Energiequellen recht unangenehm sein. Ich wünschte mir dennoch von Herzen, die angedrohte Erwärmung käme tatsächlich. Denn diese Warmphasen fielen in der Menschheitsgeschichte bislang immer (zufällig??) mit Perioden zivilisatorischer Hochphasen zusammen. Wenn aber die Kälte Einzug hält, dann ist die Zivilisation wie wir sie kennen, dahin. Aber vielleicht ist das in Wirklichkeit die Hoffnung derer, die Ins Mittelalter zurückwollen. Ich hoffe, daß Sie oder Ihre Kinder jung genug sind, um dies näher zu erfahren.

In sein ist nicht alles

  • Von: Münchensteinerin
  • , 06. Dezember 2008,
  • 21:27

Danke :-) Wir MünggestainerInnen sind in inkarnierte Pragmatiker, das äussert sich dann eben auch bei der Ökostromdiskussion. Sogar der Geschäftsführer der EBM hat davon abgeraten. Fazit: lieber 61% Steuern zahlen als handgestrickte Socken tragen, pseudovorzeigefamiliemässig und blondgebleicht in Arlesheim wohnen oder lieber Hübelirutscher als handgepflästert an der Goldküste wohnhaft. Gruss von der Basis an die (nicht alle)Aabgehobenen.

Re: In sein ist nicht alles

  • Von: M.M.
  • , 06. Dezember 2008,
  • 22:07

Uiuiui das Wort "blond" ist in Arlese ein Tabuwort, das man eigentlich aus Blogeinträgen entfernen muss. Aber drücken wir mal ein Auge zu.

Sie wären wohl gerne blond, weshalb Sie das Wort

  • Von: Münchensteiner
  • , 06. Dezember 2008,
  • 23:44

verbieten wollen.

EBM ist natürlich nicht unabhängig, und macht die Ökostromwelle nur aus Image Gründen mit. Das der EBM AKW-Strom gefällt, ist deshalb klar! Die würden auch ihr Gelände für ein neues AKW zur Verfügung stellen. Ich wäre auch dafür, aber nur wenn der Abfall dann nach Arlesheim gekart würde.

Re: Sie wären wohl gerne blond, weshalb Sie das Wort

  • Von: M.M.
  • , 07. Dezember 2008,
  • 11:46

Wir würden den Müll ja ohne weiteres übernehmen, aber der Untergrund ist nicht geeignet ;-)

Jeder kann vor Glück strahlen, auch Sie.

  • Von: Münchensteiner
  • , 07. Dezember 2008,
  • 13:10

Wir strahlen vor Glück, da wir ein AKW bekommen, und Sie strahlen vor Glück, da Sie den Müll bekommen.

Ich liebe Münchenstein,

  • Von: Fisker
  • , 06. Dezember 2008,
  • 17:15

die Fussballplätze, das Joogeli, das Dreispitzareal, die Dorfstrasse, der Bahnhof, die schönen Quartiere.... ich liebe es einfach.
Ich gehöre übrigens auch zum Komitee für den Bau eines AKW's in Münchenstein - gleich neben der Industriezone, dort, wo es niemanden stört. Damit können wir dann die Gemeindekasse füllen. Wetten, dass wir in 10 Jahren die Steuergünstigste Gemeinde im Baselland sein werden.

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