Arlesheimreloaded - Mäuse schultern Elefanten

Was mich wundert, beim Bankdatenklau...

Was mich eigentlich wundert in der Diskussion um den Datenklau, ist, weshalb nicht schon längst Anklage gegen den Täter erhoben wurde und dieser nicht per internationalem Haftbefehl zur Fahndung ausgeschrieben ist.

Der Mann könnte nicht mehr aus Frankreich ausreisen. Er wäre quasi verpolanskit. 

Ich meine, der Fall ist klar: Es handelt sich um einen Akt von Wirtschaftskriminalität. Es ist heutzutage nicht mehr ungewöhnlich, dass irgendwelche Typen vertrauliche Informationen ihres Arbeitgebers klauen, um sie anschliessend an die Konkurrenz zu verhökern.

2.5 Mio. EUR straffrei - ich muss mal mit meiner Bank reden.

Aber vielleicht habe ich da was nicht mitbekommen.

PS: Ich schreibe hin und wieder auf dem der FDP nahe stehenden deutschen Blog "antibuerokratieteam". Unter dem Titel Politik by BILD-Zeitung habe ich mich zum Datenklau vernehmen lassen. Der Beitrag hat eine, wie mir scheint, recht vernünftige Diskussion ausgelöst.

Kommentare RSS: title= Kommentare als RSS-Feed

Wer dem System dient ...

... ist nie kriminell. Das Recht ist immer flexibel auslegbar. Die wirklich Kriminellen, legitimieren ihre Kriminalität sogar mit ihrer sog. Amtspflicht. Die grossen Fische fressen die kleinen!

mal schauen wer zuletzt lacht

Die gleichen Daten hat der Franzose schon den Franzosen angeboten, jetzt will er den Deal mit den Deutschen machen, da stellt sich die Frage: Wie wertvoll sind die Daten überhaupt. Die BRD erhofft sich Steuernachzahlungen in der Höhre von mindestens 100 Millionen Euro. Was aber, wenn im geklauten Datensatz nur zwei oder drei Deutsche sind? Ich behaupte mal: Die Deutschen kaufen jetzt die Katze im Sack und werden es am Ende noch bereuen. Kommt hinzu: Die HSBC (die beklaute Bank) ist in der Deutschschweiz fast nicht aktiv, für Deutsche also alles andere als die erste Adresse, auch weil deren Geschäft viel stärker aufs Commonwealth und Asien ausgerichtet ist.

neue Beschäftigungsmöglichkeiten

  • Von: h.s.
  • , 02. Februar 2010,
  • 12:08

Wenn Deutschland ohne weiteres 2,5 Mio bezahlt für Steuerdaten sind Privatbanker bald bedroht. Was für ein Bombe geschäft: Bedrohe ein Bänker, dann bekommt Mann bankdaten, verkauft Sie am Staat (steuerfrei, straffrei und weiss) und knopfst dich den nächsten Bänker vor.

Wenn dies ein Wirtschaftskrieg ist, dann hat Merkel eben beschlossen, dass Bankangestellte freiwild sind und bedroht somit die Einwohner der Schweiz.

Ich bin noch immer für eine Einfache Regelung: 2% Quellensteuer auf Vermögenswerte bei ein Bank, Rückforderbar bei Nachweis der Versteuerung bei gleichzeitige Abschaffung der Verrechnungssteuer. Also kostes Steueranonymität wenn mann nicht versteuert. Dann kann jeder Selber entscheiden, Privacy oder Bares.

Gleichzeitig brauchen wir eine Aenderung des Bankengesetz. Jede Kunde der Bank darf verlangen dass sein Anspruche an ein Konto nicht per Computer erfasst wird. Sein Nachtteil, nur sein Betreuer kann ihm bedienen und nur diesen und ein braunen Couvert im bankeigene Safe kennen seinen Identität.

auch brauchen wir die möglichkeit der Hinterlegung der Erbschaftsaufteilung so dass dies ohne weiteres geregelt werden kann.

Backlinks

zurück zur Übersicht

arlesheimreloaded.ch [Logo]

© 2010, Arlesheimreloaded.ch