Arlesheimreloaded - Mäuse schultern Elefanten

Die Schweiz steuert auf eine echte Wirtschaftskrise zu

Wir sind Zeugen, wie eine ganze Industrie zusammenbricht. Und keiner ruft den Notstand aus oder beruft eine Task-Force. Unglaublich.

Die Schweizer Banken gehen den Bach runter.

Was für ein Theater wurde vor ein paar Monaten gemacht, als die Maschinenindustrie in Schieflage geriet. Und jetzt zu den Banken - kein brauchbarer Ton.

Stattdessen dezibelstarke Kakofonie.

Möglicherweise hat die breite Bevölkerung einfach noch nicht gecheckt, was da abläuft. Die haben immer noch das Gefühl, das betrifft ja nur die Bonikassierer und denen geschieht recht.

Offensichtlich nicht begriffen, was das abläuft, haben die Medien. Sie treten lieber genüsslich nach, schwafeln über Bankgeheimnis und Steuerhinterziehung und Steuerbetrug. Das ist Schnee von gestern Nachmittag.

Herr Löpfe, zum Beispiel, eine Edelfeder beim Tages-Anzeiger, schreibt:

Das Volk sympathisiert mit seinen Geiselnehmern – den Banken.

Geiselnehmer - spinnt der? Die haben im Rahmen der bestehenden Verfassung und Gesetzen gehandelt, die vom Volk und wahrscheinlich auch von Herrn Löpfe et al so abgesegnet wurden.

Herr Löpfe wird demnächst seinen Job verlieren, wie viele andere auch. Da ist ein ganzes System am Rutschen, das uns alle mitreissen wird. So sieht es aus.

Und dann die Politik!

Da zeigt die Frau Calmy in Basel Verständnis für den deutschen Finanzminister, sie würde auch so handeln. Und Herr Merz, denkt laut darüber nach, den automatischen Informationsaustausch mit der EU einzuführen.

Hätten wir beispielsweise eine Dürre, welche die Schweizer Landwirtschaft wirtschaftlich ziemlich hart treffen würde, mein Gott, wie würden die in Bern aktiv werden.

Aber jetzt eiern sie nur rum.

Die Schweizer Banken gehen den Bach runter. Zehntausende von Arbeitsplätzen stehen auf dem Spiel und keiner will es zur Kenntnis nehmen.

Jetzt, erst jetzt, steuert die Schweiz auf eine wirkliche Wirtschaftskrise zu.  

In vollem Karacho.

Kommentare RSS: title= Kommentare als RSS-Feed

Wirtschaftskrise

  • Von: Earthling Nr. 4,571,560,013
  • , 19. März 2010,
  • 04:26

Das Problem:
http://www.youtube.com... /> http://www.youtube.com...

sie wird brutal werden (...) die Krise...

  • Von: Bern-i
  • , 05. Februar 2010,
  • 22:48

Und bei weitem nicht nur den Banken...
Das 'Verräter' und 'Diebstahlsystem' läuft schon lange! Die Journalisten berichten schon ein ganzes Jahrzehnt (und mehr) nicht darüber!
Jetzt aber wird es massiv. Die schöngekleideten Kravattenträger, hochlohn Verdiener, Bonusknacker wird es hart treffen... ABER, aber auch sehr viele andere aus dem 'gemeinen Volk'. Denn wenn es dem Reichen nicht mehr gut geht, folgt auch der Abbruch bei vielen gewöhnlichen...

Kaum jemand hat tiefer erforscht was wirklich in der Swissair abging!
Kaum einer hat je gekritzelt, erforscht was in der Ciba SC abging!
Analog läuft es seit einiger Zeit bei andern ab - nun bei den ganz grossen, den Banken. M Messmer hat erstaunlich klar reagiert, analysiert und erkannt!


Viele gute Kommentare sind schon getippt. Ich ergänze hier nur noch nicht-getipptes. Ausgehend von den erstgenannten Beispielen. Wir haben es einerseits mit enormer Wirtschafts-Spionage seit Jahren zu tun. JA, SIE lesen richtig. Die geklauten Bankdaten sind jetzt nur ein Teil der (sichtbar werdenden) Diebstahls-Erpressung.
Schauen Sie morgen nochmals die Wiederholung von Nick Hayek im NZZ-Journal vom letzten Sonntag in SF1. Sein Hinweis auf Swissair gilt z B auch für die nun eliminierte Ciba; Hayek wurde bei Swissair als Berater eliminiert / eine internationale 'Wirtschafts-Spionage (ver)Beratungs-Firma (Mc K) wurde genommen. Hunter-Projekt ist eines der delikaten Wörter. Hayek war fähig die Uhren-Industrie zu retten (es sah damals schlimmer aus, als was bekannt wurde), Die Swissair wurde verbraten.
So auch die Ciba S C. - Blanker Wahnsinn, auch Ciba kaufte über Nacht einen (5)Milliarden-schweren (Unsinn)-Deal, der nach meinem Empfinden höchstens ein Zehntel wert war (Beraten durch Mc K, HUNTER-projekt, grösste werden). Verheerend (nirgends bekannt), liess sie ein 'geheimen Daten-Infotransfer' installieren mit Informationen, die selbst Revisoren nicht erhielten. Na ja, so weiss man (dort) blitzschnell, wer ein plötzliches Liquiditäts-Problem hat. Dann 'schlag zu, blockiere..'
Wieso fragte sich nie jemand, weshalb grad die Engländer die Swissair an jenem Morgen in London groundeten (wissend aus den gehm...Quellen, im Moment in Liquidit.Problem).

Nebst diesen Firmen (ver)Beratern wurden (leider) auch ausländische IT-Unternehmen beauftragt, die Firmen-Internas Informatik-mässig zu managen haben. Dass hier enorm viel 'abspioniert' wird, das wurde bisher ebenfalls noch nicht aufgetischt. Wenn das mal endlich einige tiefer überlegen würden (.,..) das wurde enormes Bauchgrimmen verursachen...

Es geht noch viel mehr hinter den Kulissen (aber das darf ich hier nicht näher erw....) - Danke MM, für die klaren WORTE... die Redaktoren und Journalisten werden es bald ebenfalls noch tiefer erleben als in den vergangenen Monaten... und viele andere dazu!

Das sogenannte "Bankgeheimniss".

  • Von: Mittelmass
  • , 05. Februar 2010,
  • 20:10

Es wurde schon oft gesagt, aber man muss es immer wieder tun:

Das Bankgeheimniss ist ein BankKUNDENgeheimniss, genau so wie das Arztgeheimniss ein Patiengeheimniss ist.

Das Bankgeheimniss schützt den KUNDEN und nicht die Banken, genau so wie das Arztgeheimnis, Anwaltsgeheimniss usw. (gibt es noch mehr Geheimnisse?)

Wenn ein Staat einen Steuerflüchtling dingfest machen will kann er einen Antrag stellen, mit Namen, Adresse usw.

Die CH informiert ja die deutschen Behörden auch nicht automatisch über jeden Deutschen, der sich hier aufhält. Wenn D jemanden sucht kommt das in XY Ungelöst oder läuft via Interpol.

Wieso müssen Banker abklären, ob jemand sein Geld versteuert hat? Der Hotelier verdächtigt ja auch nicht jeden Gast als in D gesucht.

Eine Ausnahme gibt es: Diejenigen die aktiv zur Steuerhinterziehung geholfen haben, müssen damit aufhören.

Dazu muss man aber das BankKUNDENgeheimniss nicht abschaffen!

Nicht so pessimistisch!

  • Von: Liberelle
  • , 05. Februar 2010,
  • 17:17

Ganz so hoffnungslos ist die Situation nicht. Schweizer Banken machen seit jeher auch gute Geschäfte in vielen unproblematischen Tätigkeitsfeldern. Was es jetzt braucht ist a) eine klare und realistische Strategie und das über Bord werfen von Positionen, von denen mehr als klar ist, dass sie nicht haltbar sind; b) Durchsetzungsvermögen und Konsequenz in den Führungsetagen der Banken und in den politischen Gremien beim Umsetzen dieser Strategie; und c) Die Kompensation wegfallender 'Geschäfte'. Das ist zu schaffen. Andere Volkswirtschaften funktionieren auch ohne derart problematische Geschäfte. Nebenbei bemerkt ist es auch nicht das erste Mal, dass in unserem Land tiefgreifende Veränderungen in einer Branche nötig sind. Warum trauen wir uns eigentlich nie zu, mindestens gleich gut zu sein wie andere? Das wäre mal eine vertiefte Diskussion wert!

Ich wiederhole noch einmal:

  • Von: h.s.
  • , 05. Februar 2010,
  • 13:46

1. Gesetzliches Recht für Bankkunden oder wirtschaftlich Berechtigten nicht im Computer erfasst zu sein (wirtschaftspionagebestreitung).
2. Neue Rechtsform um Vermögenswerte in der Schweiz zu halten, sodass diese Rechtlich nicht teil des Vermögens des Ausländers sind
3. Alle in die Schweiz anwesende Vermögenswerte unter schweizer Steuerhoheit setzen. Steuertarif von 2% vom Vermögenswert. (Kein Steuerhinterziehung oder Steuerbetrug beim Vermögen oder Einnahmen aus Vermögen mehr möglich).
4. Endlich die Daten von schweizer Bankkonto von Fr. Merkel freigeben mit darauf die sondereingangen von jeweils eine Mio kurz vor die Entscheidungen betreffende: Sonderhilfe für die HRE, Sonderhilfe für Siemens, Verhaftung von Zumwinkel (und damit freie Bahn für privatisierung post), etc.
5. Die Deutsche Bank Lörrach anklagen wegen beihilfe zur Steuerhinterziehung.
6. Aktiv deutsche Reichen angehen um in die Schweiz zu zugeln.
7. Kein Auslieferung ausländische Staatsangehörige wegen Steuerhinterziehung zulasten vom ein Drittstaat.
alle diese massnahme sind sehr schnell, 1,4,5,6,7 sogar innert Tage durchzuführen.

Und hört auf mit Panikmache: 1500 Kunden sind viel aber gleichzeitig peanuts. Verteidige die Bankenplatz Schweiz, Chinesen, Inder, Russen, Brazilianen und Araber werden zich erinnern. Die Deutschen mit Geld auch.

Gegenangriff ist die beste Verteidigung...

  • Von: claudebougy
  • , 04. Februar 2010,
  • 21:47

Es herrscht Wirtschaftskrieg. Die Schweiz wird angegriffen. Es ist Zeit den Gegenangriff einzuläuten! Und zwar mit unkonventionellen Methoden: Unsere Wirtschaftsgegner wollen Informationen. Können Sie haben, in der Form von falschen Listen die den deutschen, französischen, amerikanischen und.... Steuerpolizisten / Steuer-Pitbulls zu gespielt würden. Damit hätten diese einige Knochen zu beissen und würden sich dann am Schluss ins Offside bewegen. Diese Methoden der Desinformation sind im Krieg ganz üblich!
Falls es noch keine Ruhe gibt, könnte mann diesmal eine echte Liste der Politiker/Regierungsmitglieder unserer Nachbarländer zusammenstellen, die bei uns in der Schweiz (steuersparend) investiert haben zusammenstellen und in den Sonntagszeitungen eventuell publizieren!
Ich bin sicher, dass dadurch wieder etwas mehr Ruhe eintreten würde.

das ist es dann wohl auch wieder nicht

  • Von: Rumpelstilz
  • , 04. Februar 2010,
  • 23:04

Hier werden biedere Rückzugsgefechte beschrieben.Es wäre besser,man würde sich umsehen,wie man aus dem zurückgebliebenen Gerippe etwas Nachhaltiges anfangen kann.Also wirklich,einfach nie dazulernen,das ist jetzt ja wohl nicht der richtige Weg.

Aus dem Tanz um das goldene Kalb wird der Totentanz

  • Von: Rumpelstilz
  • , 04. Februar 2010,
  • 21:22

Die Auffoderung von M.M. ist wichtig und richtig;und wie es sich gehört spät -vielleicht zu spät.Nüchtern betrachet ist das sich abzeichnende Desaster unserer Wirtschaft durch den Fall des Banken-und Finanzsektors vorhersehbar gewesen.Das sage ich nicht als klugscheisserischer Hellseher,sondern einfach aus der allzu menschlichen Erkenntnis,dass nichts immer nur bergaufwärts geht.
Die letzten deliranten Jahre mit immer höheren Ansprüchen von Bankern,aber auch Kunden und vorallem die Tatsache,dass "arbeitendes Geld" die weitaus lukrativste Beschäftigung wurde, mussten zu diesem Ende führen.
Wirtschaft und Politik sind gefordert.Banken sollen wieder Kreditinstitute werden und dies innovativer als heute (in Sektoren und Ländern ,wo man bis anhin die Nase rümpfte) und ihr Geld in der realen Wirtschaft verdienen anstatt mit Kommissionen .Sie haben dazu immer noch genug Gelder von Kunden ohne problematischen Steuerdelikt-Hintergrund,die auf das know-how unserer Banken zählen.Es würde möglicherweise im Bankensektor zu einer vorübergehenden Krise kommen,während der die Banken darüber nachdenken könnten,wie man Sympathieträger werden kann...
All die Fragen ,die uns nichts angehen,wie etwa die Steuerbelastungen anderer Länder oder ob Steinbrück, und Tremonti,die EU und die USA Bösewichte seien,würden hinfällig.Es sind ohnehin hilflose und lächerliche Fragen,die sich einer stellt,wenn man ihn beim Honig-Stehlen erwischt.

ich glaube nicht,

  • Von: osbe
  • , 04. Februar 2010,
  • 20:41

denn wir haben ja noch den SCHWEIZER FRANKEN ^^

Wer wundert sich?

  • Von: Lonely Loon
  • , 04. Februar 2010,
  • 20:32

Das Volk soll nicht in Geiselhaft der Banker sein? Die Untermauerung dieser These findet sich gleich im Blogbeitrag selber: Wenn unsere Grossbanken jahrzehntelang im Grenzbereich der Legalität im Ausland operieren (oder gleich komplett illegal, wie etwa die UBS in den USA) und dem schweizerischen Staat letztendlich nichts anderes übrig bleibt als diese Dreckgeschäfte zu decken, um eine Wirtschaftskrise zu verhindern - wie soll man das denn sonst nennen?

@albi: Man sollte ein Wort mit so abgründiger Tragweite wie "Krieg" nicht so leichtfertig in den Mund nehmen. Aber nun denn, sprechen wir halt von "Krieg":

Dieser "Krieg" ist schon vor vielen Jahren vom Zaun gebrochen worden. Der Aggressor ist die Schweiz, weil sie sich entschieden hat, auf ein Geschäftsmodell zu setzen, welches die Rechtsstaatlichkeit befreundeter (!) Staaten unterhöhlt. Und verloren ist der %u201CKrieg%u201D spätestens seit dann, als diese sich entschieden haben, sich dies nicht mehr länger bieten zu lassen. Wer so naiv ist und sich jetzt über die Reaktion der Betrogenen wundert trete bitte einen Schritt vor.

Re: Wer wundert sich?

  • Von: M.M.
  • , 04. Februar 2010,
  • 21:08

Dreckgeschäft? Soso. Grossbanken? Aha und alle anderen? Am Rande der Legalität - welcher denn. In der Schweiz wurde kein einziges Gesetz verletzt - oder hat irgendjemand mal etwas von einem Prozess gehört.

Doch das ist schon längst nicht mehr den Punkt: Ausser man ist Masochist und freut sich am eigenen Untergang.

Nochmals: Hier wird eine der wichtigsten Industrien der Schweiz platt gemacht.

Der Finanzplatz Schweiz wird zerstört.

Da noch zu applaudieren ist ein eigenartige Haltung. Aber mich wundert nicht mehr allzu viel.

Wenn im nächsten Jahr die Hypothekarzinsen scharf nach oben drehen, wird's wohl auch der Masse dämmern, was da abgeht.

Ich applaudiere nicht

  • Von: Lonely Loon
  • , 05. Februar 2010,
  • 15:07

Ich applaudiere nicht. Im Gegenteil, was da abgeht ist himmeltraurig. Zu behaupten, ich würde mich darüber freuen, ist eine bösartige Unterstellung.

Nur: Wer haben wir es denn zu verdanken, dass es so weit gekommen ist? Wohl der grösste Irrtum, dem mancher hier im Land (und in diesem Forum) aufliegt: Illegal handelnde Bankiers sind nicht unsere Freunde, sondern unsere Feinde. Sie haben es zusammen mit ihren Spezis in der Politik - vorab aus den bürgerlichen Parteien - so weit gebracht, dass unser Ansehen in der Welt auf einem historischen Tiefstand angekommen ist.

Wer sich nicht davor scheut zu erfahren, welche Achtung man im benachbarten Ausland noch vor uns hat, sollte auch einen Blick auf den folgenden Artikel und insbesondere auf die Kommentare werfen:
http://tinyurl.com/yaw... />
Und nein, ich freue mich nicht darüber, dass man so über uns denkt. Ich ärgere mich aber masslos über jene, die dies zu verantworten haben, ebenso wie darüber, dass man in der Schweiz immer noch nicht verstanden hat, dass einigeln und das Verschanzen hinter juristischen Scheingefechten kein geeigneter Lösungsweg ist.

Wenn Sie den Artikel lesen wurden,

  • Von: h.s
  • , 05. Februar 2010,
  • 16:04

dann wurde der einsame Verrückte begreifen, dass mann bereits in die dreissiger Jahre versucht hat den Bankgeheim zu knacken. Durch schnelles Handeln würde dies blockiert. Auch heute müssen wir handeln um diese Angriff auf die Schweizer Wirtschaft ab zu wehren. Dass (deutsche) Sozialdemokraten Schlupflöcher versuchen zu stopfen, muss mann hinnehmen. Mann muss Sie nicht dabei helfen. Wenn der einsame Verrückte nicht begreift dass die Löhne in der Schweiz deswegen so hoch sind weil die Schweiz der Safe der Welt ist, damit viel Geld verdient, und dass dieses Geld ausgegeben wird in Beizen, Migros, Coop etc, sowie mann viel steuereinnahmen generiert welche alle ein gutes Leben ermöglichen, dann soll er die Neidhammel vom Ausland ruhig unterstützen.
Heute Abend wird Hans Eichel wieder über gerechtigheid Schwadronieren. Herr Oberlehrer Eichel zog 2008 vor Gericht. Er wollte für seine Arbeit in der Gemeinde Kassel 5900 euro mehr Rente. Nebst Ministerrente, Bundestagsgehalt (7153 euro). Er hat die deutsche Staat 32 Jahr gedient und möchte däfur 21'000 euro gesamtrente erhalten (nebst sonderleistungen). Die maximale deutsche Altersrente für nicht-Beambten liegt bei 2200 euro.
Wenn ein Unternehmer gleiche Rentenanwartschaften haben möchte müsste er 3'700'000 auf sein Schwarzgeldkonto haben. Aber Herr Eichel hat 32 Jahre für seine Rechte gearbeitet nicht mehr als 40 wie der Handwerksmeister mit 15 angestellten. Gerechtigkeit sieht anders aus. Aber reden über lastengerechtigkeit lässt es mit ein selbstbestimmtes staatseinkommen leicht. Herr Eichel lasten sind so schwer. Höchste zeit dass der Handwerksmeister ins Gefängenis geht. Ohne genugend Steuereinnahme keine Beambtenruhegehalt (beriets 15% des Staatshaushalt, steigt auf voraussichtlich 30 in 2030)
Herr Eichel kämpft für seine wohlerworbene Geldanspruchen. Und mit Ihm vielen. Traurig sind nur die Gestalten die meinen es handelt sich hier um eine Gerechtigkeitsfrage.

100% Übereinstimmung

  • Von: albi
  • , 04. Februar 2010,
  • 18:47

Das ganze Gezeter über und gegen die Banken. Dabei haben's offenbar nur wenige kapiert, dass die Schweiz als rohstoffloses Land ihren Wohlstand u.a. auch den Banken zu verdanken haben. Hier jetzt auf ethisch korrekt zu machen und zu beklagen, dass es auf der Welt Leute gibt, die ihr Geld gerne vor der eigenen Regierung in Sicherheit bringen wollen (wenn man sieht, wie diese Regierungen mit den Steuergeldern umgehen und wohin diese und für was verteilt werden, kann einem auch in der Schweiz schlecht werden!), merkt man noch gar nicht, dass man am eigenen Ast sägt. Klar, es gibt ein paar wenige Banker, die habens nun wirklich übertrieben. Schade, dass man die immer noch mit Samthandschuhen anfasst. Wer nicht kapiert hat, dass wir im Krieg sind; heute sagt man dem einfach Wirtschaftskrieg. Aber das Resultat ist letztendlich das gleiche: Es geht um Macht, Geld, Territorien, Einfluss und darum wie dies verteilt wird. Und da werfen wir es gleich zum Fenster hinaus. Und die meisten merkens noch nicht einmal. Grauenhaft.

Ein wahres ...

... Wort.

Ich wohne an der Grenze zu Liechtenstein. Jenen Finanzplatz hat es schon getroffen. Der Stellenabbau im Banken-/Treuhandsektor ist in vollem Gang. Der Schweiz wird Ähnliches blühen.

Und jeder Bundesrat, jede Bundesrätin hat eine eigene Meinung, die er / sie geflissentlich der Presse mitteilt. Jede(r) für sich. Mir graut's und mir fücht's.

Aber mal ehrlich: Das konnte man kommen sehen, oder nicht?

Ein wahres Wort, in der Tat...

  • Von: C.P.
  • , 04. Februar 2010,
  • 22:59

bloss...

helfen eben kleingeistige Schuldzuweisungen oder das Einbunkern gegen innen nicht wirklich weiter.

Strategen fehlen in diesem Land. (Engegen der Meinung der Masse)

Kraftmeiereien ala SVP oder Aktiönchen ala JungeFDP sind nichts weiter als hilflose Pseudogefechte, die wede dem Land noch der Sache dienen und den "Gegner" kalt lassen.

Wer sich nicht bewegt, wird getroffen. Wer nicht in Lage ist, den "Feind" von hinten zu überrumpeln, verpufft seine Kräfte und seine Position in unnötigen und nicht zu gewinnenden "Schlachten".


Wer den Krieg gewinnen will, verliert bereits verlorene Schlachten um die Krieg zu gewinnen.

Das würde in diesem Zusammenhang m.E heissen:

Proaktiv das Bankkundengeheimnis aufgeben.

Den Wind aus den Segeln der Gegner nehmen, den Gegner damit überrumpeln, die Fianzwelt von "hinten aufrollen".

Was wir aktuell tun, ist berechenbar und wird den Bankenplatz Schweiz in kürzerster Zeit zermürbt, ergo zerstört haben.




Re: Ein wahres Wort, in der Tat...

Und wenn Sie uns jetzt noch erklären, was wir genau unter "von hinten aufrollen" verstehen - ich meine ungefähr ebenso konkret wie "proaktiv das BKG aufgeben", dann schlage ich Sie für den Schweizer des Jahres 2010 vor. Echt.

Strategie

  • Von: LINDER
  • , 06. Februar 2010,
  • 18:15

Klar geht es um Territorien. Bisher wurden vermögende Leute von den Kantonen im Kantönli-Geischt abgeworben. Es wäre an der Zeit, wenn dies Bundessache würde. Oder zumindest in vernetzter Weise zwischen den Kantonen. All die Deutschen Vermögenden sind doch potenzielle Neu-Bewohner der Schweiz. Und jeder, der wg. der Aufgabe des Bankgeheimnisses seine Karten gegenüber dem deutschen Staat aufdecken muss, hat doch Interesse hierhin umzuziehen, wenn dies seine berufliche Situation zulässt, und hier legal zu versteuern, zu Gunsten unserer Kasse. Mal schauen, was dann dem Deutschen Staat unter dem Strich übrig bleibt.

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