Arlesheimreloaded - Mäuse schultern Elefanten

Ein weiterer Pflock für die Abzockerinitiative

Man sollte das jetzt nicht  einfach zu den Akten legen: Die Credit Suisse hat gelogen, Dokumente gefälscht, illegale Geschäfte betrieben, den Geldverkehr für Verbrechersysteme geregelt und so weiter und so fort.

Illegale Transaktionen von mehr als 1,6 Mrd. Dollar hat die Credit Suisse abgewickel. Für Boni?

Weil die Bank diese Tatbestände nicht bestreiten kann, muss sie 536 Mio. USD Busse bezahlen. Es dürfte sich um den Gewinn aus diesen Transaktionen handeln.

Sonst hätte man die Credit Suisse vor Gericht geschleppt und das wäre dann richtig teuer geworden.

Weil die Schweiz offenbar nicht in der Lage ist, internationale Sanktionen, bei denen sie mitmacht, bei hier tätigen Unternehmen durchzusetzen, kassieren die USA das Bussgeld.

Und keiner bei der CS trägt persönlich die Verantwortung, keiner von der Chefetage tritt zurück.

Die Verluderung der Sitten bei den Banken ist ein Skandal. Man kann noch in Erinnerung rufen, wie kleinlich sich die CS bei der Aufarbeitung der Lehmann-Pleite gegenüber ihren geprellten Kunden verhalten hat. 

Die Folgen sind absehbar: Wenn die so weitermachen, wird das Schweizer Volk die Abzockerinitiative annehmen. Sie haben es einfach noch nicht gecheckt: Das Volk befindet sich auf einem Rachefeldzug gegen die da Oben. 

Die Frage muss gestellt werden: Gilt nun für die Credit Suisse in der Schweiz Business as usual?

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business as gröbel?

  • Von: Christian Wehrli
  • , 17. Dezember 2009,
  • 23:48

Andere Anstalt, dieselben Insassen.

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