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Google zahlt an Twitter: Silberstreifen für Verleger?

Die Verleger (weltweit) wollen endlich auch online Geld verdienen. Sie möchten wieder am News-Zapfhahn sitzen. Exklusiv. Denn damit haben sie sich in den letzten Jahrzehnten goldene Nasen verdient. Zum Beispiel mit völlig überteuerten Preisten für Zeitungsanzeigen. Mit Online brach dieses Geschäft einfach weg.

Doch jetzt scheint ein Silberstreifen am Horizont auf.

Bloomberg meldete gestern exklusiv, das Google und Microsoft (Bing) 25 Mio. USD an Twitter bezahlt, um die Inhalte des Zwitscherdienstes in ihre Suchmaschinen aufzunehmen.

An agreement that made Twitter’s messages searchable on Google’s site will generate about $15 million, said the people, who asked to remain anonymous because the terms aren’t public. A similar deal with Microsoft’s Bing search engine will earn Twitter about $10 million.

The multiyear agreements will allow Twitter to make a small profit in 2009, said the people, who estimate that its operating costs are about $20 million to $25 million a year.

Damit ist ein Präzendenzfall geschaffen, der die Verlegerherzen (weltweit) höher schlagen lässt. Denn erstmals ist die marktbeherrschende Suchmaschine Google bereit, für weiterverbreitete Inhalte etwas zu bezahlen.

Genau das fordern die Verleger (weltweit) schon seit Monaten: Eine Abgeltung für die Informationsschnipsel, die Google (und Bing) indexieren. 

Mal schauen, wie sich das weiterentwickeln wird.

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