Arlesheimreloaded - Mäuse schultern Elefanten
Klimaforscher brauchen Millionen - für PR
Von M. M., 09. Februar 2010 – 16:00:00
Nicht nur Herr Stocker gibt sich leicht genervt über die weltweite Diskussion um Climategate. Inzwischen ist ja eine derartige Lawine losgetreten worden, die selbst das weltweite Gletschereis zum Gefrieren bringt.
Der Guardian hat eine Umfrage gemacht unter Wissenchaftlern bezüglich derzeitiger Befindlichkeit.
Interessant dabei ist, dass sie den WWF-Teil des IPCC-Berichts am liebsten aus dem Gesamtbericht rausschmeissen würden.
Einer bringt jedoch auf den Punkt, was die Klimaforschergemeinde jetzt am dringensten bräuchte:
"What the science community needs is a few huge donors to throw millions of dollars behind PR campaigns to counter the propaganda out there. We are being attacked through baseless smear campaigns and we are not PR experts."
- 6.0
- | Kategorie: Klimawandel
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Re: Klimaforscher brauchen Millionen - für PR
- Von: Ben Palmer
- , 09. Februar 2010,
- 20:23
Die World Meteorological Organisation WMO (ein Töchterchen der UN), bittet um eine milde Gabe, um ihr Büro in Haiti wieder aufbauen zu können. Sie macht sich Sorgen um die Bevölkerung, die in der durch das Erdbeben verursachten prekären Lage völlig schutzlos Unwettern, Wirbelstürmen, Erdrutschen, Überschwemmungen und Trockenheit ausgeliefert ist.
Da müssen möglichst schnell die eingestürzten Wetterhäuschen und die gefallenen Thermometer ersetzt und ein wettersicheres Bürogebäude ("an office or a shelter where the NMC could operate safely under all kinds of meteorological conditions") errichtet werden. Dank dieser Einrichtungen wird dann die WMO die Bevölkerung vor den heranrasenden Unbilden des Klimas warnen können.
Zunächst muss aber das ganze Thema noch einmal eingehend an Meetings in den Bahamas und in Costa Rica besprochen werden.
In den Nachrichten wurde die benötigte Summe mit einer Million $ angegeben. Ob man dieses Geld nicht Pachauri wegnehmen sollte, um es konkret bei Klima- und anderen Katastrophen einzusetzen, statt damit heisse Luft zu handeln? Und die WMO könnte man vor Ort auch in einem oder zwei Schiffs-Containern unterbringen, die sind erdbebenfest.
Es ist nicht so, dass sich die WMO nicht um Haiti gekümmert hätte, denn "just one and a half month before the earthquake, the Secretary-General of WMO, Michel Jarraud, visited Haiti to assess investment needs for disaster risk reduction and early warning capabilities". Na also, liebe Leute in Haiti, man lässt euch nicht allein.
http://www.wmo.int/pag...
Realitätsverweigerung vom Feinsten.
- Von: Mittelmass
- , 09. Februar 2010,
- 17:19
Noch mehr Propaganda!?
Diese Reaktion dürfte kontraproduktiv sein, geht es doch darum, dass die mainstream-Wissenschaftler sich selbst in diese Position gebracht haben.
Und jetzt sollen sie die Opfer sein. Denken die auch mal an die Opfer ihrer Falschprognosen und damit die Vernichtung von Milliarden von $$$? Dieses Geld hätte woanders viel besseres bewirkt.
Al Gore soll mal was rüberwachsen lassen. Er hat ja genug "verdient" mit seiner Propaganda.
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Manfred Messmer ist seit 1986 Berater für strategische Kommunikation und war zuvor während zwölf Jahren als Journalist tätig.
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Lustiges Bild...
... bei dem mir nur eins in den Sinn kommt: Da die Schotten traditionell (d.h. schon lange) Röcke tragen, muss es dort einmal wirklich sehr warm gewesen sein. Sonst wären die doch nie und nimmer auf so eine dämliche (sic!) Idee gekommen. ;-)