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Die weissen Spiele von Vancouver

Die Winterolympiade ist im Grunde genommen ein Witz. (Ich habe es bis jetzt auf gut fünf Minuten gebracht.) Denn wenn man genau hinschaut, ist sie eine ziemlich rassistische Veranstaltung. Um es mal krass auszudrücken. 

Da stehen praktisch ausschliesslich Sportler aus so grandiosen Nationen wie der Schweiz, Norwegen, Schweden, Österreich, Frankreich Deutschland, die USA, Russland auf dem Podest, da macht anders als im Sommer kein Nigerianer, kein Äthiopier den Kaukasiern den Rang strittig. 

Die Olympischen Winterspiele sind ein Etikettenschwindel.

Denn abgesehen von ein paar Chinesen beim Eiskunstlaufen (ist das Sport?), gewinnen nur Weisse. Weil der grosse Rest der Welt gar nicht dabei ist, weil dort Ski fahren oder den Hang runter schlitteln ziemlich exotisch ist. 

Und wenn sich dann doch mal einer aus dem Süden an die Winterspiele verirrt, taugt er höchstens zum Pausenclown. 

Mit anderen Worten: Die überwiegende Zahl der Nationen dieser Welt ist von den Olympischen Spielen im Winter, den Spielen der Nordländer, schlicht ausgeschlossen.

Der Norden ist unter sich, die Welt ist in Ordnung. 

Es sind die Spiele der wohlhabenden Nischensportler aus den Industriestaaten. Doch selbst in den reichen Nordstaaten ist Ski fahren inzwischen nur noch ein Vergnügen für ein paar wenige Gutbegüterte. Denn dieser Wintersport kostet Geld.

Ski fahren ist anders als noch vor ein paar Jahrzehnten selbst in der Schweiz kein Volkssport mehr. Das zeigt sich beispielsweise beim Schulsport. War es früher selbstverständlich, dass jedes Kind während seiner Schulzeit mindest einmal in ein Skilager fuhr, geht die Zahl der Skilager Jahr zu Jahr zurück. Auch mangels Interesse der Jugendlichen.

Es muss doch stutzig machen, dass ausgerechnet die Schweiz, die sonst sportlich nun wirklich nichts zu bestellen hat in der Welt, in Vancouver Podestplätze belegt. 

Aber die Lüge von den Völker verbindenden Olympischen Winterspielen ist besonders süss, wenn man Sieger stellt.

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Tote und Verletzte...ohne Al-Kaida

  • Von: rumpelstilz zwei
  • , 18. Februar 2010,
  • 03:48

Es braucht nicht einmal eine Attacke von Al-Kaida in Vancouver.Die bedepperten Sportarten machen ihre eigenen Opfer.
Ich habe zunächst M.M. Beitrag im Blog etwas als Pausenfüller aufgefasst.Doch bei richtigem Hinsehen spricht eigentlich vieles gegen diesen Unsinn "Winter-Olympiade".
Und zwar nicht allein durch die Argumentation von M.M.:
Hat sich schon jemand vor Augen geführt,was hier für abenteuerliche Disziplinen durchgeführt werden?Woher nehmen eigentlich Organisatoren,Medien und Verbände ihre unsägliche Behauptung,das Risiko und der Kick sei beim Publikum gefragt?
"Der Tod fährt immer mit" sagte Cuche nach Kitzbühel.Wer will denn das eigentlich?Eigentlich widert das an :Sport und Tod!Ein Unsinn sondergleichen.

Wie verheizt man junge Menschen unter dem Deckmantel des Sports in lebensgefährliche Sportarten,betrieben z.T von ein paar wenig hundert Leuten auf der Welt (Bob,Skeleton,Schlitteln)?Wodurch lassen sich soziale Folgekosten der unzähligen Unfälle und Sportinvaliden rechtfertigen? Business as usual etwa?
Den einzigen Vorbildcharkter einer Wintersportart hat Amok-Skifahren mit den jährlich steigenden Unfallopfern,verursacht durch Mini-Cuches,vulgo Pistenrowdies.
Es gibt den ungesunden Spitzensport und den gesunden Freizeitsport.Der eine ist medientauglich,der andere nicht.Ich weiss,weshalb.

Sturz-Semantik

  • Von: rumpelstilz zwei
  • , 18. Februar 2010,
  • 11:18

Bin ganz verwirrt: Ist jetzt "Sturz-Festival" ( 8 Stürze Damenabfahrt, Blick online) oder "Sturz-Orgie" (7 Stürze Bobtraining Teletext)?
Und:bei der Orgie? Gibts da eine neue Disziplin,die mir entgangen ist:Eiskanal-bumsen?

Neues vom Schlachtfeld Vancouver

  • Von: rumpelstilz zwei
  • , 19. Februar 2010,
  • 20:31

zwei von drei Schweizer Bobteams wegen Kriegsverletzungen nicht am Start.Skilangläuferin gewinnt nach Sturz in Waldböschung mit Rippenserienfraktur Bronzemedaille.
Allerorten Durchhalteparolen.

Damit der Kick auch an den langweiligen olympischen Sommerspielen nicht mehr fehlen soll,schlage ich einige neue Disziplinen* vor,wobei nicht mehr immer nur Länder gegeneinander antreten sollen:
1)Boeing vs. Airbus im Wolkenkratzer-Zielfliegen
2)Guantanamo vs. Kabul im Papageienschaukel-Marathon
3)CD vs DVD im Datenkopieren

oder als absolute Geschmacklosigkeit:Landminen-Hindernis... />
* bei der USPTO in der Kategorie "crazy patents" angemeldet

Re: Die weissen Spiele von Vancouver

  • Von: Mittelmass
  • , 16. Februar 2010,
  • 16:29

Was? Olympische Spiele? Kein Interesse. Weder Winter noch Sommer. Fussball? Nein, Danke. F1? Ja, der Anfang und der Schluss. Manchmal.

Aber sollen die doch machen wenn sie wollen und andere halt zuschauen.

Keine Meinung zu haben ist auch Luxus.

Re: Die weissen Spiele von Vancouver

  • Von: franz
  • , 16. Februar 2010,
  • 11:22

Ja aber dafür können die schwarzen das ganze jahr laufen gumpen und hüpfen was das zeug hält weil es auf ihrem kontinent ja immer so tolles warmes wetter hat. Und machen aus der sommer-olympiade eine black-is-beautiful-olympiade.

ähm...?

Und was folgt nun daraus? Entweder bin ich blöd (was ich in Abrede stelle) oder dann ist es dieser Beitrag. Auch dem besten Blogger der Welt kann wohl mal ein Nuller passieren ... ;-)

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