Arlesheimreloaded - Mäuse schultern Elefanten

Nehmen wir die SVP zum Nennwert

Das sollte man in den Städten, wo die Mehrheit der Schweizer wohnen und wo der Wohlstand dieses Landes erarbeitet wird, nun wirklich zum Nennwert nehmen, was die SVP am Wochenende zu ihrem zentralen Politikthema gemacht hat: die "Ernährungssouveränität". 

Ernährungssouveränität? Spinnen die? Jeder Konsument/in weiss, dass die Realität am Gemüsestand im Grossverteiler eine andere ist. Und dass wir das überhaupt nicht geändert haben wollen. Das ist eine Kampfansage der SVP gegenüber den Städten.

Hier nun zu kalauern, Herr Blocher habe die Idee der Ernährungssouveränität von seinem kürzlichen Besuch in Nordkorea als Souvenir für seine SVP mitgebracht, wäre wohl etwas billig. Jedoch: Dieses Land ist das wirklich extreme Beispiel, wohin solche Souveränitätswahnvorstellungen führen. 

Wobei es mir nicht um Früchte und Gemüse geht - wir können ja im schlimmsten Fall nach Lörrach oder Saint Louis - sondern um die Denke. Zur Ernährungssouveränität der SVP passt die Umwelt- und Bodenideologie der Grünen: Rettet das Weltklima, raus mit den Ausländern.

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Re: Nehmen wir die SVP zum Nennwert

Das mit der Kampfansage an die Städte halte ich nicht für sehr wahrscheinlich. Viel eher handelt es sich dabei um das Legen der Grundlage für die Begründung neuer Subventionen im herkömmlichen oder weiteren Sinne zu Gunsten unserer Bundesgärtner - äh - Bauern.

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