Von M. M., 02. Mai 2010 – 11:13:00
Gestern fand, wie geschrieben, in der Grün 80 das 1. Mai-Fest der Baselbieter Polizei statt. Dreihundert Jugendliche sollen dazugestossen sein, um mit den tapferen Mannen in ihren blauen Monturen mit einem alkoholfreien Bier anzustossen. Und über allem schwebte ein Superpuma der Schweizer Armee. Keine Schlägerei, keine Ausschreitungen, keine Probleme. Und Frau Pegoraro (FDP Die Liberalen) verkauft das als grossen Erfolg. Den braucht sie. Denn sie gilt als führungsschwach und ... weiterlesen
Von M. M., 30. April 2010 – 14:57:00
Wir brauchen die Hilfe unserer Leser. Es geht um eine Beschwerde an die "Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen" UBI. Wir brauchen mindestens 20 Unterschriften für eine Beschwerde. Unterschriftenbogen als PDF Gegenstand der Beschwerde ist die ungenügende Berichterstattung des Schweizer Fernsehens zu Climategate und zur Kritik am Uno-Klimarat IPCC. Eingereicht hat die Beschwerde der Ostschweizer Journalist Markus Schär, der unter anderem für ... weiterlesen
Von M. M., 30. April 2010 – 13:49:00
Arbeiten wir noch schnell vor dem Tag der Arbeit ein Minderheitenthema ab: Journalismus. Seit ein paar Monaten habe ich "Edito" abonniert, "Das Medienmagazin" der Schweizer Journalisten. Das Layout erinnert entfernt an die WELTWOCHE. Nur dass diese besser geschrieben und inhaltlich interessanter ist. Heute hätte ich die neue Ausgabe von Edito fast ungelesen entsorgt. Die Freitagspresse lieferte wegen des morgigen Feiertages jede Menge Zusatzpapier in Magazinformat, weshalb ... weiterlesen
Von M. M., 24. März 2010 – 08:14:00
“Herr Kachelmann sitzt in Untersuchungshaft, weil er seine langjährige Freundin vergewaltigt haben soll.” Der Satz zeigt, wie ein über Jahre aufgebautes und gepflegtes Image mit gerade mal einem einzigen Satz zerstört werden kann. Das ist die Stunde der Krisenkommunikation. Eine Analyse. Die Ausgangslage ist klar: derzeit ist nichts gewiss. Alles was wir wissen, sind Verlautbarungen involvierter Parteien. Es steht Aussage gegen Aussage. Also gilt die Unschuldsvermutung. ... weiterlesen
Von M. M., 23. März 2010 – 08:25:00
Früher trug man den Protest auf die Strasse und dann in die Medien oder umgekehrt. Heute lanciert man eine weltweite Kampagne im Internet und das auf allen Social Media-Kanälen. Das Problem: Die meisten Unternehmen haben ihre Krisenmanuals noch nicht angepasst und verfügen nicht über das Personal, um einen Angriff aus dem Cyber zu begegnen. Letzte Woche hat Greenpeace eine Kampagne gegen Nestlé gestartet. Wer mehr wissen möchte, schaltet auf den anderen Kanal um. ... weiterlesen
Von M. M., 20. März 2010 – 09:12:00
Einer meinte mal, Blogs seien die Klowände des Internets. Andere, vor allem Leute aus den traditionellen Medien, halten Blogs für unseriös, deren Schreiber für inkompetent. Und überhaupt müsse man den Qualitätsjournalismus retten. Wenn nötig mit staatlichen Subventionen. Nun lesen wir heute im Tages-Anzeiger einen hübschen Bericht von der Wahlkampffront Nordrhein-Westfahlen. Dort mischt seit Dezember ein Blog den Wahlkampf auf. Weil: ....die Berichterstattung ... weiterlesen
Von M. M., 25. Februar 2010 – 17:01:00
Und es ist mir damals auch klar geworden, daß ein Geistesmensch nicht an einem Ort existieren kann, in dem er die Neue Zürcher Zeitung nicht bekommt. Thomas Bernhard hat diesen Satz in seiner Erzählung "Wittgensteins Neffe" geschrieben. Der Erzähler fährt über dreihundert Kilometer quer durch halb Österreich und die angrenzende bayrische Provinz, um an eine NZZ zu kommen. Doch all die Reiserei ist vergebens. Nirgendwo ist das Intelligenzblatt ... weiterlesen
Von M. M., 11. Februar 2010 – 09:24:00
Einer der grossen Irrtümer der Verleger ist, dass sie meinen, wer online liest, interessiere sich nur für Kurzfutter für Dumme. Also für Sex and Crime. Und der zweite Irrtum ist, dass längere Artikel am Bildschirm nicht gelesen würden. Da ich nicht von mir selbst auf die Allgemeinheit schliessen möchte, sei eine interessante Studie zitiert, welche die Universität von Pennsylvania eben publiziert hat. Es wurde untersucht, welche Art von Onlinebeiträgen ... weiterlesen
Von M. M., 09. Februar 2010 – 11:32:00
Der Fokus der Medien ist meistens derselbe: Die Journalisten sehen die Unabhängigkeit der Medien immer dann bedroht, wenn gegenwärtige Besitzer oder künftige ihr Geld in Medienhäuser investieren und aus dem Investment einen Profit generieren wollen. Sie denken nicht daran, dass sie selbst im Investorenspiel Big Player sind: über ihre Pensionskassen. Ein interessanter Fall von "Unabhängigkeit der Medien" und finanzielles Engagement von Journalisten wird derzeit ... weiterlesen
Von M. M., 08. Februar 2010 – 13:45:00
Da bloggt man mal einen halben Tag nicht und schon wird per Mail nachgefragt, weshalb man nichts schreibe, schliesslich sei die Meldung des Tages der Verkauf der Basler Zeitung an Tito Tettamanti und Martin Wagner. Antwort: Weil ich dort war. Disclaimer: Ich habe mich im Auftrag der Familie Hagemann um die Medienarbeit gekümmert. Vor diesem Hintergrund meine Bewertung. Diese Lösung ist die beste Lösung, was auch immer kommentiert wird. Und zwar aus mehreren Gründen. Zum einen, ... weiterlesen
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