Arlesheimreloaded - Mäuse schultern Elefanten

Diktat der Deutschen Telekom

Manchmal plaudern unsere Wirtschafts"führer" einfach so daher. Ohne viel zu überlegen. Beispielsweise Herr Schloter von der Swisscom gestern in CASH-TV. Es ging um die (viel zu hohen) Roaminggebühren. Die müssen gesenkt werden. Zumindest in der EU, auf Geheiss der Brüsseler Behörden. Wer jetzt erwartet hätte, dass Herr Schloter von der Swisscom sagt, wir werden auch in der Schweiz die Auslandgespräche verbilligen, liegt völlig falsch (gut, ... weiterlesen

Es gibt nur etwas, das wirklich zählt: Glaubwürdigkeit

Hintergrundinfos zur GV  Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, man könne heutzutage noch immer Dinge unter den Teppich kehren. Oder verschweigen. Oder in irgendeine Richtung zurechtbiegen. Diese Zeiten sind vorbei. Früher oder später kommt alles ans Tageslicht. Also was soll die Diskussion um die späte Mitgliedschaft? Denn genau aus diesem Grund habe ich die Tatsache, dass ich bis Montagnachmittag um 12.47 Uhr nicht Mitglied des TCS war, offen kommuniziert. Warum hätte ... weiterlesen

Eine Kandidatur, die zu reden geben wird

Letzten Freitag haben TCS-Mitglieder ein paar Änderungsanträge für die Traktandenliste der Generalversammlung vom 25. Mai eingereicht. In diesen wird unter anderem auch die Wahl eines neuen Präsidenten vorgeschlagen. Damit die Spekulationen nicht ins Kraut schiessen: Dieser Kandidat bin ich.  Ich war anfangs letzter Woche angefragt worden und war zunächst einmal überrascht. Denn das TCS-Präsidium der Sektion beider Basel lag bislang völlig ausserhalb ... weiterlesen

Bankdirektor Vögeli hat noch seinen Garten

Schweizer Banker sind so erfolgreich, weil sie so unglaublich bieder sind. Deshalb werden sie kaum noch in Spitzenpositionen befördert. Deutsche und Amerikaner beherrschen inzwischen die Chefetagen der wirklich bedeutenden Geldinstitute. Einer der wenigen übriggebliebenen und beredtes Beispiel ist der Herr Vögeli von der Zürcher Kantonalbank. Er musste Knall auf Fall gehen, weil seine Jungs als Steigbügelhalter beim heimlichen Kauf von bedeutenden Firmenanteilen mitgetrickst ... weiterlesen

Lügt die Regierung?

Nichts weniger als der Lüge bezichtigt der ehemalige Swissair-Verwaltungsratspräsident Erich Honegger die beiden Mitglieder der Schweizer Landesregierung Deiss und Leuenberger. In einem Buch, das im Juni erscheinen soll, legt der seit dem Grounding geächtete ehemalige Zürcher Regierungsrat seine Sicht der Dinge dar. Die NZZ am Sonntag schreibt: Honegger hält daran fest, dass die Bundesräte Leuenberger und Deiss ihm empfohlen hätten, die Swissair solle sich vertragskonform ... weiterlesen

Fast so viel wie Ospel

So ein Präsident einer Schweizer Grossbank verdient ja nicht schlecht. Marcel Ospel von der UBS beispielsweise konnte letztes Jahr 26,6 Millionen Franken nach Hause tragen, bildlich gesprochen. Da nimmt sich das Gehalt des Präsidenten der Basler Kantonalbank, Herrn Gerster, geradezu bescheiden aus: 339.700 Franken. FACTS, das Schweizer Nachrichtenmagazin, hat mal nachgerechnet. Und da sieht es eigentlich für Herrn Gerster ("der Alt-Marxist-Leninist und Ex-Teilzeit-Wirtschaftslehrer ... weiterlesen

Wirtschaft altert zuerst

Alle reden vom Heer der Pensionierten, das in den nächsten Jahren auf uns zukommen wird. Die demographischen Umwälzungen werden wir aber schon viel früher zu spüren bekommen. Bereits ab 2010 werden über die Hälfte der Arbeitnehmer in der Schweiz (55 Prozent) über 40 Jahre alt sein. Bis im Jahr 2020 wird die Zahl der Arbeitskräfte im Alter zwischen 30 und 44 Jahren um ein Fünftel abnehmen. Die Anzahl der Angestellten zwischen 50 und 64 wird dagegen um ... weiterlesen

Sex sells* - auch in Blogs

Meine Kollegen vom antibuerokratieteam.de hatten vor gut einem Jahr einen nun wirklich harmlosen Text mit einem provokativen Titel ins Netz gestellt. Und siehe da: All die tiefschürfenden Analysen und Kommentare brachten nicht den Erfolg dieses Artikels: Er wurde bis heute über 51'000 (!) Mal angeklickt. Der abgeschlagene 2. Platz brachte es gerade mal auf 9'000 Besucher. Da kommt doch diese Meldung von baz.ch gerade recht, um auch mal etwas Bewegung in diese Bude hier zu bekommen: ... weiterlesen

Latte gesetzt: 10 Millionen

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ein Jahreseinkommen von 500'000 Franken verdammt viel Geld war. Anfangs der 90er Jahre habe ich es bei einem bekannten Unternehmen miterlebt, wie nach dem Auswechseln eines grossen Teils der Geschäftsleitung die Löhne der Verbliebenen auf rund 350'000 Franken zusammengestrichen wurden. Wer damals jenseits von Gut und Böse verdiente, lag bei einem Jahreseinkommen von 1 Mio. Franken. Der Volkszorn über diese aus heutiger Sicht ... weiterlesen

Tickende Sozialhilfebombe

Das ist die erschreckende Zahl der Woche (des Jahres?). Von den aktuell 7,5 Millionen Einwohnern der Schweiz sind 1 Million des Lesens und Schreibens unkundig. Man nennt das zwar beschönigend "Leseschwäche". Doch wer einfachste Texte nicht versteht, den Brief einer Behörde oder einer Versicherung nicht beantworten kann, ist ein funktionaler Analphabet.  Diese können zwar Buchstaben erkennen und sind durchaus in der Lage, ihren Namen und ein paar Worte zu schreiben. ... weiterlesen

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