Von M. M., 22. September 2008 – 12:14:00
Die UBS kann voraussichtlich ebenfalls von der Rettungsaktion der USA für angeschlagene Banken profitieren. Herr Paulsen, der Finanzminister, ruft andere Länder dazu auf, sich an der 700 Milliarden-Dollar-Staatsaktion zu beteiligen. Da kommt eine simple Rechnung auf uns zu: 1 + 1 = 2 ... weiterlesen
Von M. M., 21. September 2008 – 13:12:00
Jetzt ist wieder die hohe Zeit der Politik. Sie hat ein neues Regulierungsfeld gefunden: Die Finanzwirschaft. Von Washington bis Bern wird gefordert, neue Gesetze zu erlassen. Die Finanzbranche ist zu wichtig, als dass wir sie allein den Bankern überlassen können. Schreibt die SonntagsZeitung. Noch schreckt man davor zurück, die Verstaatlichung der Finanzinstitute zu fordern (wir haben darin Erfahrung mit den Kantonalbanken). Aber zumindest an die Kandarre sollen sie gelegt werden ... weiterlesen
Von M. M., 19. September 2008 – 20:00:00
Wir stehen ja irgendwie alle am Abgrund. Nur merkt es niemand. Schliesslich bezahlt derzeit noch der Staat die Zeche, bis wir merken: Wir sind der Staat. Deshalb etwas Heiterkeit. Zum Beispiel mit Herrn Schildknecht, der heute auf allen Kanälen seine Weisheiten zur weltweiten Finanzkrise ausplaudern durfte. Da sagt doch der Partner des Herrn Ebner allen Ernstes in die Kamera der SF-Tageschau: "Schuld an der Krise ist das falsche Anreizsystem der Banken für ihre Mitarbeiter. Das muss ... weiterlesen
Von M. M., 19. September 2008 – 11:42:00
Die Schweiz ist eine Grossmacht, einen Bankengrossmacht. Mit 27 Milliarden Dollar beteiligt sie sich im Verbund mit der Fed, der Europäischen Zentralbank, der Bank of England, der Bank of Canada und der japanischen Zentralbank am 180 Mia.-Stützungsdeal für die Weltwirtschaft. Man liest es und staunt und schöpft Hoffung für den bedrängten Finanzplatz Schweiz. ... weiterlesen
Von M. M., 19. September 2008 – 11:15:00
So eine internationale Finanzkrise hat auch ihr Gutes. Sie zeigt die beschränkte Wirkung von Panzern und Granaten auf, wenn es um Grossmachtgehabe geht. It's the economy, stupid. An der Moskauer Börse herrscht Panik, Milliarden wurden aus dem Land abgezogen. Kommandowirtschaftgewohnt und am Ende des kapitalistischen Lateins anglangt, schloss man kurzerhand die Börse bis heute Freitag. Die brauchen jetzt wieder unser Geld, denn das verdienen sie nur mit Gas und Öl. Mal ... weiterlesen
Von M. M., 18. September 2008 – 09:45:00
Erinnert sich noch jemand an den Herrn Kopper? Der war mal Chef der Deutschen Bank und sorgte nach einer Immobilienpleite wochenlang für empörte Schlagzeilen mit folgender Bemerkung: Wir reden hier von einer Summe von weniger als 50 Millionen Mark, also im Grunde von Peanuts. Heute muss man feststellen: Der Mann hatte recht. ... weiterlesen
Von M. M., 17. September 2008 – 15:40:00
Wann, wenn nicht jetzt, wäre die hohe Zeit der Wirtschaftswissenschafter, der einschlägig Beschlagenen, der oft zitierten Wisser. Zwar wird viel analysiert, geschrieben und geredet. Doch eigentlich weiss niemand nichts. So staunen wir von Tag zu Tag der nächsten Bankenpleite entgegen. Was lernen wir daraus: Die wissen allesamt nicht mehr als wir auch. Und was noch? Unter Verlierern reiben sich immer auch Gewinner die Hände. Von denen lesen wir dann in einem Jahr. ... weiterlesen
Von M. M., 14. April 2008 – 15:19:00
Wir haben uns hier letzte Woche über Herrn Hummler, den Schweizer Privatbankier geäussert und geschrieben er entwickle sich "seit ein paar Wochen" zum Vordenker der Nation. Doch wir haben hier aufmerksame Leser. Zum Beispiel den von mir sehr geschätzten Herrn Schär, früher Weltwoche, dann Facts und heute frei SonntagsZeitung**. Er liess mich wissen: "Konrad Hummler ist nicht erst seit ein paar Wochen der Vordenker der Nation." Dazu hat er noch ... weiterlesen
Von M. M., 07. April 2008 – 19:22:00
Wir haben es ja vorausgesagt: Herr Ospel wird nach seinem Abgang zum vielgefragten Berater werden. Denn es gibt nicht viele Banker auf diesem Planeten, die derart gut vernetzt sind, wie er. Dass aber ausgerechnet die UBS Herrn Ospel als erster Kunde anfragen würde, das lag nun nicht unbedingt in der Reichweite unseres Radars. ... weiterlesen
Von M. M., 01. April 2008 – 17:03:00
Für die Beantwortung der Frage des Tages müssen wir wohl bis zum nächsten Geschäftsbericht der UBS in einem Jahr warten: Mit wieviel Millionen wurde Herrn Ospel der Abgang versüsst? Herr Wuffli hat 30 Millionen kassiert. Da könnten es für Herrn Ospel wohl ein paar mehr sein. Oder? ... weiterlesen