Von M. M., 10. April 2009 – 10:00:00
Diese Woche hat mir ein langjähriger Freund in der Kunsthalle gut zugeredet, ich solle die Dinge doch nicht gar so pessimistisch sehen. Nun liegt es halt in der Natur des Menschen, seine Stimmung bevorzugt an negativen Nachrichten festzumachen. Lustvoll. Wäre dem nicht so, würde die Presse (schönes Wort aus längst vergangener Zeit), deren Untergang nicht mehr aufzuhalten ist, schon jetzt verschwinden. Das war jetzt ein richtig schöner, pessimistischer ... weiterlesen
Von M. M., 12. Februar 2009 – 17:02:00
Apropos Darwin: Irgendwie ist es tröstlich zu wissen, dass die Vorfahren der Nr. 16* auch nur Affen waren. *Leseraktion: Anstatt "Nr. 16" kann der Name einer X-beliebigen Person eingesetzt werden. Es handelt sich hier um einen unversell gültigen Seufzer der Erleichterung. ... weiterlesen
Von M. M., 05. Februar 2009 – 16:53:00
Gut, das mit Herrn Williamson war ein Unfall. Aber dass Herr Benedikt die konservative Bruderschaft wieder in den Schoss der Röm.-Kath. Kirche zurückgeholt hat keineswegs. Was will uns diese Heim ins römische Lager-Aktion also sagen? Zum Beispiel dies, dass die Lefebvre-Anhänger so sind, wie der bestimmende Teil des röm.-kath. Klerus gerne sein möchte, sich aber noch nicht zu sein getraut. Noch müssen sich die Öffentlichkatholiken mit solch Lästigem ... weiterlesen
Von M. M., 23. Dezember 2008 – 13:15:00
Zwischen meinem SUV und einem Homosexuellen ist nach der Erkenntnis von Herrn Benedikt Nr. 16 kein grosser Unterschied. Beide zerstören die Umwelt. In seinem traditionellen Jahresrückblick vor der Kurie forderte das Oberhaupt der katholischen Kirche eine "Ökologie des Menschen" und bezeichnete Homosexualität als "Zerstörung von Gottes Werk". Sollten nach dieser ungeheuerlichen Feststellung Homosexuelle dazu gezwungen werden, sich wieder das Rote Dreieck ... weiterlesen
Von M. M., 09. Dezember 2008 – 17:04:00
Da hat sich Herr Steinbrück aber ganz gewaltig geirrt: Die Schweiz ist kein Steuerparadies. Und dieses Urteil stammt nicht von irgendjemandem, sondern von einer Instanz mit einem Draht nach ganz oben, dem Papst. Er hat nämlich, wie erst jetzt bekannt wurde, letzte Woche den Steuerparadiesen dieser Erde seinen Segen entzogen! Die Schweiz ist NICHT ERWÄHNT. ... weiterlesen
Von M. M., 24. März 2008 – 11:05:00
Weil es so schön zum Thema passt: Papst Benedikt XVI lässt eine alte Karfreitagsfürbitte zu, die zur Bekehrung der Juden auffordert. Wir wollen beten für die Juden. Dass unser Gott und Herr ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus erkennen, den Heiland aller Menschen. Heisst es in der Neufassung der Karfreitagsfürbitte der Röm.-Katholiken. Das ist zwar eine mildere Version des 1570er und bis 1962 gültigen Gebets, womit Fürbitte beim Chef für die ... weiterlesen
Von M. M., 09. März 2008 – 09:04:00
"Die Katholische Kirche startet Offensive gegen den Teufel" titelt die SonntagsZeitung. Der Papst sei dabei, weltweit dreitausend zusätzliche Exorzisten zu rekrutieren. Auch in der Schweiz steige die Nachfrage der Restkatholiken nach Teufelsaustreibungen. Merke: Wenn man etwas an die Wand malt, das es nicht gibt und dieses Etwas mit etwas vertreibt, das ebensowenig exisitert, dann ist das Resultat ein Gläubiger. PS: Falls sich jetzt jemand beleidigt fühlt, sollte er oder ... weiterlesen
Von M. M., 23. April 2007 – 11:13:00
Ich nehme sie umgehend zurück, die Behauptungvon von anfangs April, Herr Benedikt sei "Ein Papst ohne Macht und Einfluss". Der Papst hat (mit einem Federstrich?) einfach die Vorhölle abgeschafft. Diese Vorstellung sei jetzt überholt. Seit dem Mittelalter haben Generationen von Katholiken wirklich daran geglaubt und sicherlich auch darunter gelitten, dass es eine Vorhölle gibt. Und jetzt - schwupps ist sie weg. Also ganz unter uns: Ich war ja immer etwas skeptisch, ... weiterlesen
Von M. M., 08. April 2007 – 18:37:00
Das erstaunliche an diesem Papst ist, dass er einen ebensolchen Hype ausgelöst hat, wie sein Vorgänger. Damals waren wir ja noch alle der Meinung, Johannes Paul sei eine einzigartige, charismatische Persönlichkeit. Deshalb auch die Forderung, ihn subito seelig zu sprechen. Herr Ratzinger galt deshalb als Übergangspapst, als "altersmilder Grossinquisitor." Drei Tage nach seinem 78. Geburtstag wurde aus Kardinal Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI. Ein erzkonservativer ... weiterlesen
Von M. M., 01. April 2007 – 12:45:00
Kaum zu glauben: Die Katholische Kirche und Papst Benedikt XVI wird demokratischer. Überall dort, wo zumindest 30 Gläubige darum bäten, kann über die Köpfe der Ortsbischöfe hinweg die lateinische Messe wieder eingeführt werden. Nein, das ist kein Aprilscherz. Das hat die WELT am Mittwoch berichtet. Die Wiederzulassung des alten lateinischen Ritus von 1570 durch Benedikt XVI. steht bevor. Habe das eben beim Durcharbeiten der ungelesenen Zeitungen dieser Woche ... weiterlesen
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