Arlesheimreloaded - Mäuse schultern Elefanten

Herr Blocher ist wieder da

Man kann es drehen und wenden wie man es will: Herr Blocher ist der herausragendste politische Kopf der Schweiz.  Beklagenswert daran ist lediglich, dass es weit und breit keinen gibt, der ihm das Wasser reichen kann. Das Niveau der hiesigen Pseudomilizparlamentarier ist bekanntlich tief. Und immer wenn der Mainstream dabei ist, Herrn Blocher abzuschreiben, steht der Mann wieder voll da. Wie jetzt mit der Abzockerinitiative. Wie er dieses Thema zugunsten seiner SVP gedreht hat, ist eine strategische ... weiterlesen

Der Geist von 1848?

Gastkommentar von  Osservatore Profano Pirmin Meier beschwört in einem Beitrag zur Nachbearbeitung der Minarett-Abstimmung der Mittellandzeitung (AZ,BZ) vom 2.Dezember 2009 den „Geist von 1848“. Damit versucht er, die heftigen Kontroversen, welche derzeit unser Land erschüttern,  als Wiederholung der  innenpolitischen Kämpfe und der Aufbruchstimmung im  Land in der Mitte des 19.Jhdts., die in der Bundesverfassung von 1848 resultierten, zu deuten. ... weiterlesen

Blocher und Hayek sind alternde Papiertiger

Irgendwie war das schon eine etwas seltsame Veranstaltung, von der wir im Verlaufe des heutigen Tages aus zweiter Hand erfahren haben. Da sitzen die Herren Blocher, Hayek und Levrat gemeinsam auf einem Podium und finden, man müsse die Schweizer Banken zurechtstutzen.  Das finden die Herren Sarkozy und Steinbrück auch. Während man jedoch denen ihre Verbalattacken durchaus zum Nennwert nehmen kann, sind die Herren Blocher und Hayek lediglich in die Jahre gekommene Papiertiger, ... weiterlesen

Herrn Blochers Altersgrenze

Die Bewerbung von Herrn Blocher für den Posten eines Ethikprofessors an der HSG ist zwar lächerlich. Ehemalige Bundesräte werden an Universitäten berufen oder dann halt nicht. Doch er hat insofern recht, dass er sich an der "Altersgrenze" stört, welche die HSG bisher als einziges Argument gegen die Bewerbung Blocher in Umlauf gesetzt hat. "Altersgrenzen" sind diskriminierend. Sie gehören abgeschafft und Altersangaben in Stellenanzeigen verboten. ... weiterlesen

In der BILANZ geht die Angst um

Dann habe ich noch die BILANZ gekauft, für die Zugsfahrt von Zürich nach Basel. Die habe ich schon seit mindestens zwei Jahren nicht mehr in Händen gehabt. Über zehn Jahre hatte ich die Annabelle für Prokuristen abonniert. Beruflich. Dann ging sie mir endgültig auf den Wecker. Auf dem aktuellen Titel haben sie einen reisserischen Titel über die Frau Martullo: "Wie die Blocher-Tochter den Ruf der Familie aufs Spiel setzt." Ich gebe es zu, solchen Boulevard-Quatsch ... weiterlesen

Mit Herrn Blocher befreundet

Ich bin mit Herrn Blocher befreundet. Seit ein paar Tagen. Auf Facebook. So wie mit Ueli Maurer, Peter Balzli, Urs Eberhardt, Synes Ernst, Filippo Leutenegger, Guy Morin, Silvia Schenker und 156 anderen (was nur 156?). Nun bin ich mir sicher, dass es sich zum Beispiel bei Christoph Brutschin, ein Regierungsrat, tatsächlich um Herrn Brutschin, Regierungsrat, handelt. So wie bei Kurt Aeschbacher um Kurt und bei Balz Herter um Balz. Dass Herr Blocher sich auf Facebook tummelt, hätte mich ... weiterlesen

Humorvolle Träume sind selten

Soll man sich das jetzt so vorstellen, dass die Damen und Herren der SP und der SVP derzeit wie wild UBS-Aktien kaufen, für zehn Franken das Stück, um sich damit das Wahlrecht für die kommende Generalversammlung zu sichern, an der sie mit vereinten Kräften Herrn Blocher zum Verwaltungsratspräsidenten wählen, weil der ihrer laubenberner Idee von tiefen Bänker-Salären und fast keinen Boni und überhaupt einer kleingeschrumpften, schnuggeligen UBS subito ... weiterlesen

Ach, Herr Blocher

Wir haben ihm ja von Beginn weg hier die Stange gehalten, ihn als einer der wenigen Politiker mit Profil mit Respekt begleitet. Aber jetzt müssen wir Abschied nehmen.  Ach, Herr Blocher. Wir können Sie nicht mehr ernst nehmen. 10 Prozent der UBS übernehmen? VR-Sitz für den Staat? Wir erklären hiermit Herrn Blocher für Out. Das wird ihn treffen. ... weiterlesen

Herr Blocher voll auf Zucker

Er griff zum Zuckerglas und schüttete seine Wähe schneeweiss zu. Er liebe Zucker. Der sei oft wichtiger als die Wähe! Derart hyperglykämisch aufgeladen, stand er plötzlich auf und marschierte los zur Pressekonferenz. Haben wir vor zwei Wochen in DAS MAGAZIN gelesen. Und gedacht, der Mann ist offensichtlich ein Zuckerjunkie. Herr Blocher - voll auf Zucker!? US-Wissenschaftler haben Ratten so von Zucker abhängig gemacht, dass die sich wie typische Drogensüchtige ... weiterlesen

Nachhilfeunterricht von Herrn Blocher

Ein Wort zu Herrn Blocher, der seine Nichtwahl wohl verkraften wird: Seine Strategie ist aufgegangen. Ein nach der Lesart der Partei "ganzer" SVP-Mann wurde sowohl parteiintern (Rückzug Walter) als auch im Parlament durchgedrückt. Die Bestätigung folgt hier: Sehenswerter Nachhilfeunterricht (nicht nur für Journalisten). ... weiterlesen

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