Von M. M., 01. Juli 2010 – 12:51:00
Geht es Ihnen auch so - man liest und hört Nachrichten zu einem Thema das einen nicht wirklich berührt und folgt dann der Mainstreammeinung, weil sie nach x Wiederholungen irgendwie plausibel tönt. Weil, wie gesagt, im Grunde genommen kann es uns ja egal sein. Uns Schweizern. Beispielsweise die Bundespräsidentenwahl in Deutschland. Alle Medien trommelten für Hern Gauck. Und gestern, während der Direktübertragung der Wahl (die bei mir im Hintergrund lief) war ... weiterlesen
Von M. M., 28. Mai 2010 – 08:59:00
Heute fahre ich nach Gummersbach, das ist ein Kaff rechts von Köln gelegen. Die haben dort einen ziemlich bekannten Handballclub und die Theodor-Heuss-Akademie, das Ausbildungszentrum der "Friedrich Naumannn-Stiftung für die Freiheit". Die ist so etwas wie der Thinktank der deutschen FDP. In der Theodor-Heuss-Akademie findet von heute Abend an bis am Sonntag ein Treffen der "Liberalen Blogosphäre" statt. arlesheimreloaded, Teil eines liberalen ... weiterlesen
Von M. M., 04. Mai 2010 – 07:54:00
Meine Grosseltern kauften zwei Mal Kriegsanleihen. Beide Kriege gingen verloren. Das Handelsblatt greift jetzt dieses Brauchtum auf: "Ich kaufe griechische Staatsanleihen, weil Deutschland ein überragendes Interesse an einer stabilen Europäischen Union hat." Sagt dessen Chefredakteur zum Auftakt einer Aktion der Wirtschaftszeitung. Mir war bisher nicht bewusst, dass es um Griechenland derart schlecht steht. ... weiterlesen
Von M. M., 17. März 2010 – 18:06:00
Wir haben gestern anhand eines Berichts der NYT aus dem Jahr 1855 gezeigt, dass die Schweiz eigentlich nie von Freunden umgeben war. Mal waren die umliegenden Ländern etwas mehr, mal etwas weniger aggressiv. Wirklich nett waren sie zumeist nach einem eben verlorenen Krieg. Derzeit spielen sie sich wieder mächtig auf. Italien beispielsweise, ausgerechnet. Oder Frankreich, ausgerechnet. Oder Deutschland, ausgerechnet. Was wir fürchten müssen, ist nicht dieses Aufplustern. Auf ... weiterlesen
Von M. M., 02. März 2010 – 15:16:00
Sollen wir jetzt feststellen, dass die Politik zum Klamauk verkommt? Da verklagt also der Basler SVP-Chef Sebastian Frehner den Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westphalen Jürgen Rüttgers wegen den geklauten Bankdaten. Das könnte man als Lokalposse abtun. Schliesslich befindet sich Herr Frehner im Dauerwahlkampf. Doch nun meldet sich die FDP-Vorstandsetage mit einer "Klage gegen Deutschland" zu Wort. Deutschland verletze mit seinem Vorgehen die UNO-Charta, die UNO-Menschenrechtspakte, ... weiterlesen
Von M. M., 12. Februar 2010 – 12:38:00
Es ist ja alles relativ. Auch unser Bundesrat Merz. Nehmen wir beispielsweise Deutschland. Die haben den Herrn Westerwelle. Mal Hand aufs Herz: Würden wir den ernsthaft gegen Herrn Merz eintauschen wollen? Falls die Frage mit Nein beantwortet wird, was nicht schwerfällt, könnte man weiterfragen, ob beide gleich schlecht seien. Das mag ja so sein. Obwohl der ein besseres Hochdeutsch spricht. Aber was man Herrn Merz wohl nicht absprechen kann, ist seine Glaubwürdigkeit. Wenn ... weiterlesen
Von M. M., 06. Februar 2010 – 19:53:00
Es wird ja immer so dargestellt, als handle es sich beim Dieb der Bankkundendaten um einen Einzeltäter. Ein Einzeltäter? Die Frage, die auf der Hand liegt, ist doch, wie kann ein einzelner Täter Bankkundendaten von verschiedenen Banken und dazu noch von Versicherungsgesellschaften klauen? Es ist ja gut möglich, dass wir es mit dem organisierten Verbrechen zu tun haben. Mit der Ostmafia beispielsweise, die ausrangierte Geheimdienstler (DDR?) oder Datenhacker aus Russland ... weiterlesen
Von M. M., 06. Februar 2010 – 12:30:00
Doch, das ist ein vernünftiger Vorschlag, den Siegfried Kauder, Rechtsexperte der CDU im Bundestag, macht, wenn das jetzt in Europa so läuft wie es läuft mit geklauten Bankdaten: Es tönt jetzt vielleicht zynisch. Aber da nun ein Markt entstanden ist, müsste die Schweiz vielleicht einfach mitbieten. ... weiterlesen
Von M. M., 05. Februar 2010 – 09:44:00
Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble schaute gestern etwas besorgt drein, als er vom Schweizer Fernsehen interviewt wurde. Man kann die Sorgen, die den Mann plagen, durchaus verstehen. Der sorgt sich nicht um die Schweiz, der sorgt sich um Deutschland. Diese CD wird für die Bundesrepublik zum politischen Sprengsatz. Gehen wir doch mal von der Behauptung deutscher Medien aus, wonach praktisch alle wohlhabenden Deutsche Schwarzgeld in der Schweiz gebunkert haben – eine Milliardensumme. ... weiterlesen
Von M. M., 03. Februar 2010 – 10:06:00
Wie war das nochmals mit den Volksrechten nach der Minarettabstimmung? Da habe sich die Laune der Strasse an der Urne abreagiert, hiess es in den europäischen Medien. Die direkte Demokratie sei gefährlich, weil damit populistische Strömungen die Tagespolitik beeinflussen können. Und die Süddeutsche Zeitung meinte, das Votum sei eine Katastrophe für die Schweiz. Ach wie viel besser sei da das repräsentative System, wo das Volk vor sich selbst geschützt ist ... weiterlesen