Von M. M., 11. März 2010 – 19:24:00
Sagen wir, der nächste italienische Präsident kommt aus Palermo. Wir wüssten, woran wir wären. Voller Vorurteile wie wir nun mal sind. Und niemand würde sich wundern, wenn reihenweise Leute aus seiner Umgebung wegen Korruption, Betrug, Bestechung, Diebstahl und anderen Verbrechen im Gefängnis landen würden. Nun gibt es in den USA eine Stadt, die vieles, was das organisierte Verbrechen anbelangt, mit Palermo gemein hat: Chicago. Eine unabhängige Untersuchung ... weiterlesen
Von M. M., 01. März 2010 – 08:50:00
Die Schweiz hatte Ende 2009 7'783'000 Einwohner (Bundesamt für Statistik) und Barack Obama hat im Facebook 7'729'087 Fans - sind wir jetzt ein grosses Land oder hat Obama im Verhältnis zur Restwelt wenige Fans? Matthyas Jenny auf Facebook. Nachtrag: Obama legt um 400 Fans pro Stunde zu. ... weiterlesen
Von M. M., 28. Januar 2010 – 16:09:00
Die Neue Zürcher Zeitung schreibt, dass die Online-Medien mit der Obama-Rede nicht wirklich zufrieden sind. Manche äusserten sich bissig bis giftig, die Tonlage schwankte zwischen ironisch, sardonisch, zynisch. (Sardonisch? - Da musste ich auch mal schnell nachschauen.) Damit der geneigte Leser - es sind auch Frauen damit gemeint - weiss, was die NZZ meint, zitieren wir mal ausführlich ein Blog, ein konservatives wohlgemerkt: Big Journalism. Rich Trzupek hat sich wie folgt "sardonisch" ... weiterlesen
Von M. M., 29. Dezember 2009 – 17:27:00
Herr Obama befindet sich in den Ferien auf Hawaii. Der beinahe Flugzeugattentäter der al-Qaida (jüngstes und 16. Kind von der zweiten Frau seines Vaters, sexuell frustiert) sitzt im Gefängnis und die Drahtzieher im Jemen. Offensichtlich handelt es sich um zwei ehemalige Guantanamo-Häftlinge, die vor zwei Jahren nach Saudi Arabien zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft geschickt wurden und sich schon kurze Zeit später in den Jemen absetzten. Herr Bush ist weg. Das ... weiterlesen
Von M. M., 28. Dezember 2009 – 08:42:00
Schon wieder ein Jahr vorbei, in dem die Ozeane nicht gestiegen sind, ebenso wenig wie die Temperaturen. Eines der erstaunlichsten Ereignisse war deshalb diese Rede von Herrn Obama in Oslo, die Rede über den gerechten Krieg. Ich würde sagen, dass das die erstaunlichste Rede eines Friedensnobelpreisträgers war. Die Kernaussage seiner Rede war in einem Nebensatz verpackt: „..that war ist sometimes necessary." Wobei "sometimes" in den deutschen Agenturtexten ... weiterlesen
Von M. M., 18. November 2009 – 08:25:00
Herr Obama war in China. Und wird wohl nicht zum Klimagipfel nach Kopenhagen reisen, wohin Herr Leuenberger, auch Umweltminister, mit der Bahn fahren wird. Ein schöner Dreiklang. Der die Machtverhältnisse auf dem Planeten zusammenfasst. Wer keine Macht hat, konzentriert sich aufs Wetter. ... weiterlesen
Von M. M., 16. November 2009 – 20:34:00
Na ja, die Meldung ist nicht unbedingt wichtig. Doch Herr Obama galt bis anhin als der Web 2.0-Präsident schlechthin, unterstrichen von unzähligen Bildern aus (fast) allen Lebenslagen, wo er auf seinem Blackberry rumfingert. Der Mann ist am Twittern, dachten da alle oder zumindest jene 2,679,362 Follower, welche dem Twitterer Barack Obama folgen (ich bin nicht dabei). Und jetzt das: I have never used Twitter but I'm an advocate of technology and not restricting internet access. ... weiterlesen
Von M. M., 14. November 2009 – 10:31:00
Ich habe in den frühen Fünfzigern des letzten Jahrhunderts eine gute deutsche Erziehung genossen. Uns wurde beigebracht, dass bei der Begrüssung eines Erwachsene ein deutscher Junge (in Lederhosen, logo) einen Diener macht, das heisst, er verneigt sich mit gestrecktem Rücken tief vor seinem Gegenüber und schaut auf den Boden. Er bietet ihm den ungeschützten Nacken dar, eine alte Unterwerfungsgeste. Man nennt diese Art der Begrüssung auch Bückling, so wie ... weiterlesen
Von M. M., 09. Oktober 2009 – 21:00:00
Lesenswert und auf den Punkt gebracht: This isn't what it seems. It's not really a Nobel Prize. It's a "Thank-God-You're-Not-Bush" Prize. Yes, many of us at home have mixed feelings about Obama because our economy is still sinking (although more slowly, of course!) and because our young men and women are still dying almost every day in Afghanistan and Iraq. But to people in other countries, such as some dowdy old folks sitting in a posh drawing room in Stockholm, Obama is the greatest ... weiterlesen
Von M. M., 09. Oktober 2009 – 15:38:00
Nein, das Schicksal meint es nicht gut mit Barack Obama. Wer von so vielen Menschen als Heilsbringer sprichwörtlich "vergöttert" wird, der kann nur scheitern. Denn eine Projektionsfläche ist eben nicht mehr als eine Projektionsfläche. Und als wäre das nicht schon hart genug für ihn, bekommt Barack Obama, kaum richtig im Amt, auch noch den Friedensnobelpreis. Das ist der K.O.-Schlag. Davon wird er sich nicht mehr erholen. Sich hinzustellen und wortreich die ... weiterlesen