Von M. M., 18. Februar 2009 – 08:49:00
Herr Obama hat gestern "den Anfang vom Ende" der Wirtschaftskrise erklärt. Lasst uns froh sein, dass er das nicht auf einem Flugzeugträger getan hat. Passend dazu, nach dem grossen Schneefall von gestern, heute nichts als Sonne. So ist das im richtigen Leben. ... weiterlesen
Von M. M., 05. Februar 2009 – 14:30:00
Selten wohl hat sich ein US-Präsident ein Jahr nach seinem Amtsantritt derart phänomenaler Zustimmungsraten erfreut wie George W. Bush. 80 Prozent der Amerikaner halten ihn für einen guten Präsidenten. Obamas Zustimmungsraten sind von 83 Prozent am 15. Januar auf 66 Prozent abgesunken. ... weiterlesen
Von M. M., 03. Februar 2009 – 11:45:00
Wir würden Herrn Obama ja durchaus den Erfolg für seine Wirtschafts-massnahmen gönnen. Ja wir würden sogar applaudieren. Allein es fehlt uns der Glaube an deren Wirksamkeit. Das letzte Mal, als es wirtschaftlich derart bergab ging, half bekanntlich nur der 2. Weltkrieg den Amerikanern und als alles kurz und klein geschlagen war auch den Europäern aus der Misere. England bezahlte den wirtschaftlichen Zusammenbruch mit dem Verlust des Empire (was ziemlich egal war). Ob der ... weiterlesen
Von M. M., 01. Februar 2009 – 10:58:00
Zuerst dachte ich an einen Scherz. Jedoch: Weil den Baslern der Humor eine todernste Sache ist, dem sie einmal im Jahr mit dumpfen Trommelschlägen und schrillen Pfeiffertönen huldigen, muss man es für bare Münze nehmen: Die Basler wollen einen Guantánamo-Häftling in ihrem Stadtstaat Asyl gewähren. Herr Gass, Justizminister des Stadtkantons und FDP-Mitglied, übernimmt in Basel die Rolle des humanitären Vordenkers. Einer muss es ja tun. Sobald der Anruf ... weiterlesen
Von M. M., 21. Januar 2009 – 15:50:00
Das war's also. Gestern Abend. Haben die Übertragung um Sechs auf BBC verfolgt. Die reden wenigstens nicht dazwischen, wenn ER redet. Ein gewisser Unterhaltungswert ist nicht zu bestreiten. Aber den hat auch ein Blues- oder Country-Sänger. Ich bin völlig unbeeindruckt vor dem Fernseher gesessen. Und bin eigentlich froh, dass mich eine solche Show nicht mehr mitreisst. Meine Hoffnung liegt nicht bei anderen, schon gar nicht beim amerikanischen Präsidenten. Man muss ja ... weiterlesen
Von M. M., 20. Januar 2009 – 09:57:00
Pomp and Circumstance bei der Amtseinführung des amerikanischen Präsidenten sind ohnegleichen in der modernen Welt. Ausser bei den Briten im alten Europa. Aber da werden wir wohl noch eine gute Weile warten müssen, bis ein neuer König gekrönt wird. Vielleicht noch zwei, drei Hochzeiten bis dahin, ja. Ich habe mir gestern Abend im Bett auf meinem iPhone ein paar Youtube-Filme von der Feier mit viel Volk und vielen US Celebrities, also mit deren Servelat-Prominenz beim Lincoln ... weiterlesen
Von M. M., 05. Januar 2009 – 16:40:00
Wow, jetzt muss ich so langsam meine Meinung über Herrn Obama ändern. Der Mann will nicht nur Hunderte von Milliarden in die Wirtschaft pumpen, sondern jetzt auch noch ein 300 Milliarden Dollar schweres Steuerkürzungspaket schnüren. Wie macht der das nur? Wo kommt all dieses Geld her? Der Mann muss, wie viele behaupten, ein Wundertäter sein. ... weiterlesen
Von M. M., 03. Januar 2009 – 10:15:00
Da hätte Herr Wachovsky seine helle Freude, wenn er das lesen täte: Die Medien, schreibt heute Leon de Winter in einem lesenswerten Essay auf WELT online "hielten das Bild von Obama als einer Art unbefleckter politischer Jungfrau, die das Heil bringen werde, aufrecht, als wären sie der verlängerte Arm seines Wahlkampfteams", Obamas Laufbahn als Politiker begann in Chicago. Dass diese bemerkenswerte Vorgeschichte nicht zum Hindernis für seinen Triumph wurde, ... weiterlesen
Von M. M., 02. Januar 2009 – 20:00:00
Ich höre in letzter Zeit immer mal wieder, dass da Demokraten nicht nur mehr insgeheim mit einer "fortschrittlichen Wirtschaftssozialdiktatur" liebäugeln. Irgendein Führer, oder sagen wir besser "Chef d'État", so eine Kreuzung also zwischen Barack Obama, Nicolas Sarkozy, Ottmar Hitzfeld und Deng-Xiaoping, sollte jetzt die Zügel in die Hand nehmen. Nur eine Art Kaderkapitalismus, was ja das soziale Antlitz impliziert, könne uns aus dem Schlamassel ... weiterlesen
Von M. M., 23. Dezember 2008 – 16:00:00
Was wir derzeit erleben, ist eine gewaltige staatliche Verschuldung rund um den Globus, wie sie sonst nur mit Kriegszeiten einhergeht. Wurde noch vor wenigen Monaten bei jeder Mehrausgabe eine Gegenfinanzierung gefordert, so gilt derzeit jener Staatslenker als besonders vertrauenswürdig, der verspricht, das Geld wie wild aus dem nirgendwo vorhandenen Tresor zu schaufeln. Jetzt kauft sich die Politik ihren verlorenen Einfluss und den Verlust an Macht zurück. Eine verzweifelte Öffentlichkeit ... weiterlesen