Von M. M., 16. September 2009 – 10:16:00
Man kann es drehen und wenden wie man will. Die Wahl von Didier Burkhalter zum neuen Bundesrat ist eine strategische Meisterleistung von Fulvio Pelli. Mit dem nicht wählbaren Christian Lüscher und dem schweizerischen Durchschnittspolitiker Didier Burkhalter hat er das Rennen von Anfang geschickt gelenkt. Arena hin, Wahlkrimi her. Die CVP hat hoch gepokert und alles verloren. Sie wird nie mehr einen zweiten Sitz im Bundesrat haben. PS: Eigentlich würde Frau Merkel bestens ... weiterlesen
Von M. M., 25. August 2009 – 08:15:00
Ich bin ihr vor längerer Zeit zufällig in einem Lift begegnet. Das war im Stade de Suisse. Aber an dem Tag wurde nicht Fussball gespielt. Später hielt sie mal eine Rede vor ein paar Arbeitgebern. Aber weil deren Präsident zuvor ziemlich lang geredet hatte, ging Frau Egerszegi auch deshalb etwas unter. Sonst kenne ich die Frau nur aus den Medien und ich habe mich immer wieder gewundert, welchen Stellenwert Frau Egerszegi zugeschrieben wird. Ich fand, die Frau aus dem Aargau ... weiterlesen
Von M. M., 17. August 2009 – 11:49:00
Eigentlich können wir uns ja zurücklehnen. Denn bei den Bundesratswahlen haben wir nichts zu melden. Ich halte das für einen überaus glücklichen Zustand. So sind wir der Qual enthoben, ernsthaft über den Kandidaten Schwaller und Pelli mitdiskutieren zu müssen. Beide sind perfekte Kandidaten für die Schweizer Regierung. Sie sind bis in ihre letzten Poren mit dem System verfilzt, was in der offiziellen Politsprache als „sie kennen sich aus und verfügen ... weiterlesen
Von M. M., 11. August 2009 – 09:33:00
Viel mehr Aufmerksamkeit als die Wahl in die Schweizer Regierung geniesst die Wahl zur Miss Schweiz. Wir wollen den Nichtkandidaten Pelli jetzt nicht mit den naiv-dümmlichen Dingern vergleichen, die sich einmal im Jahr als Frischfleisch für den Modelmarkt präsentiert, obwohl Herr Pelli mit seinem stets gepflegten Dreitagebart durchaus Verhaltensmuster solcher Missen aufweist. Der Mann findet sich ja selbst schön. Nein, der eigentliche Unterschied ist der, dass Herr Pelli weiss, ... weiterlesen
Von M. M., 11. August 2009 – 08:18:00
In den USA wird man Präsident, in dem man behauptet "Yes we can" und "I" meint. In Deutschland wird man Bundeskanzler, in dem man an einem Gartenzaun rüttelt und sagt: "Ich will hier rein." In der Schweiz wird man Bundesrat, in dem Herr Pelli in seitenlangen Interviews sagt: "Ich sage nichts, die anderen sollen entscheiden." Der Vorteil beim schweizerischen System liegt darin, dass wenn es schief läuft, man darauf hinweisen kann, man habe sich ... weiterlesen
Von M. M., 12. Juni 2009 – 08:42:00
Fulvio Pelli bedauert den Rücktritt von Bundesrat Pascal Couchepin und dankt ihm für seine herausragende Arbeit im Dienst unseres Landes! Schreibt Herr Pelli, Parteipräsident der FDP, auf Facebook zum Rücktritt von Pascal Couchepin. Hat er diese beiden Sätze auf seinem Computer als Short Cut gespeichert? ... weiterlesen
Von M. M., 10. Februar 2009 – 15:55:00
Herr Pelli über seine Politiker-Kollegen (Ruminantia) und deren Blähungen wegen der UBS-Boni: Das sind gute Sprüche für das Publikum. Aber es sind nicht unbedingt auch richtige Entscheide. Die UBS wurde gerettet: alle wollten, dass die Bank eine Zukunft hat. Wir müssen zwar schauen, dass der Trend in der Lohnpolitik richtig ist. Wir dürfen aber nicht zu strenge Bestimmungen aufstellen, die kontraproduktiv wirken. Wenn der UBS die besten Leute fehlen, dann wird am ... weiterlesen
Von M. M., 14. September 2008 – 17:16:00
Die Würfel sind gefallen: die FDP bleibt FDP und wird nicht in FLP umbuchstabiert. Dies ist Ende letzter Woche auf der nationalen Ebene so entschieden worden. Herr Pelli, der Parteipräsident, hat nach massivem Druck der Kantonalsektionen (selbst die FDP Arlesheim war gegen den Namenswechsel!) das Projekt fallen lassen. Ah ja, der vollständige Namen der Fusioniertliberalen wird "FDP. Die Liberalen" lauten. Wenigstens das "Wir" ist weg. ... weiterlesen
Von M. M., 22. April 2008 – 11:40:00
Darauf müssen wir noch schnell zurückkommen: Herr Pelli, der Chef der FDP, ist ja eher ein Mann der zurückhaltenden Worte. Um das Wort von Herrn Lehmann aufzugreifen: Herr Pelli ist ein "anständiger und korrekter Politiker". Das reicht nicht mehr aus, sagt Herr Lehmann. Deshalb hat Herrr Pelli am Wochenende das Wort "Schweinerei" in sein Vokabular aufgenommen und dieses in Verbindung mit dem Kürzel "SVP" gebracht und - eiderdaus - schon ... weiterlesen
Von M. M., 20. Oktober 2007 – 18:06:00
Aus nahe liegenden Gründen gehen die Meinungen von SPIEGELonline und mir oftmals etwas auseinander. Doch in der Beurteilung der Wahlen in der Schweiz liegt die Übereinstimmungsrate erstaunlich hoch. Zum Beispiel das hier kann ich doch glatt unterschreiben: Man mag von der Schweizerischen Volkspartei vieles halten. Aber eins ist sie sicherlich nicht: eine Verliererpartei. Am Sonntag werden die Rechtskonservativen den Sieg in der Schweiz davontragen. Und zwar verdient. Trotz der unappetitlichen ... weiterlesen