Arlesheimreloaded - Mäuse schultern Elefanten

Eva Herzog in den Bundesrat, oh Gott!

In der einen Ausgabe der BaZ, die mir in den letzten vier Wochen in die Hände geraten ist - ich denke nicht, dass ich etwas verpasst habe - in dieser Ausgabe also wurde zu meinem Erstaunen die Basler Regierungsrätin Eva Herzog als mögliche Bundesratskandidatin hochgeschrieben. Ich kann das nur unter "politische Lokalfolklore" abbuchen und staune, wie wenig kritisch dieses Liebäugeln der Finanzdirektorin mit dem Bundesratsamt kommentiert wird. Gut, sie erfüllt ... weiterlesen

Herr Blocher ist wieder da

Man kann es drehen und wenden wie man es will: Herr Blocher ist der herausragendste politische Kopf der Schweiz.  Beklagenswert daran ist lediglich, dass es weit und breit keinen gibt, der ihm das Wasser reichen kann. Das Niveau der hiesigen Pseudomilizparlamentarier ist bekanntlich tief. Und immer wenn der Mainstream dabei ist, Herrn Blocher abzuschreiben, steht der Mann wieder voll da. Wie jetzt mit der Abzockerinitiative. Wie er dieses Thema zugunsten seiner SVP gedreht hat, ist eine strategische ... weiterlesen

Wenn ein Journalist über 2000-Watt erschrickt

So langsam dämmert es auch dem gemeinen Journalisten, was das eigentlich bedeutet, wenn man die 2000-Watt-Gesellschaft nicht nur herbeischreibt und damit relativ locker vom Hocker auf der Seite der Guten steht, sondern sich auch mal ernsthaft überlegt, was das eigentlich bedeutet, dieser Knapp-über-der-Steinzeitverbrauch. Jürg Rohrer hat sich im Tages-Anzeiger folgendes Schreckensszenarium von der Energie-Stiftung vor Augen geführt: Den Lieblingspulli tragen, bis er sich ... weiterlesen

Die SP hat ein Problem mit ihrem Signet

Eben erhalte ich - stimmt nicht - erhalten wir (sie ist auch vermerkt) Post von der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz.  "Liebe Frau Messmer, lieber Herr Messmer" Huch, was habe ich wir falsch gemacht? Nichts, es geht um die Senkung des Umwandlungssatzes, die zur Debatte steht. Überschrieben ist der Brief zur Rentenabstimmung vom kommenden März mit der Betreffzeile: So stoppen wir den Raubzug auf unsere Altersvorsorge Was bedeutet, dass ich gemäss den Intentionen ... weiterlesen

E-Mail von den Jusos

Eben erreicht uns folgende E-Mail: sehr geehrter herr messmer vielen dank für ihre konstruktive kritik zum juso-plakat im 20-minuten.mit der qualität haben sie wohl ein bisschen recht. können sie uns einen grafiker empfehlen der ein ähnlich aufwändiges plakat in zukunft für unter 100.- (dies ist in etwa das budget das uns zur verfügung steht) besser erstellen kann? das wäre natürlich super! vielen dank & freundliche grüsse,marco ... weiterlesen

Juso-Plakat: Hurra, wir sind befreit

Jeder darf mal. In die Niederungen der politischen Plakatwerbung steigen. Die Jusos haben jetzt den tiefsten Punkt erreicht mit ihrem Bundesrätin Leuthard-Plakat. Lediglich fünfzig Stück will die Jugendorganisation der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz drucken lassen und - keine Angst Herr Morin - nur privat aushängen. Wenn überhaupt. Denn 20Minuten zeigt das Plakat in ihrer neuesten Ausgabe. Damit wäre die Provokation geböngt. Allein - es ist keine mehr. ... weiterlesen

Blocher und Hayek sind alternde Papiertiger

Irgendwie war das schon eine etwas seltsame Veranstaltung, von der wir im Verlaufe des heutigen Tages aus zweiter Hand erfahren haben. Da sitzen die Herren Blocher, Hayek und Levrat gemeinsam auf einem Podium und finden, man müsse die Schweizer Banken zurechtstutzen.  Das finden die Herren Sarkozy und Steinbrück auch. Während man jedoch denen ihre Verbalattacken durchaus zum Nennwert nehmen kann, sind die Herren Blocher und Hayek lediglich in die Jahre gekommene Papiertiger, ... weiterlesen

CVP im Würgegriff der SP - tatsächlich?

Die SP fordert von CVP-Möchtegern-Bundesrat Schwaller einen klaren politischen Standpunkt: EU-Beitrittsverhandlung ab 2011, CO2-Ausstoss um 30% verringern, 500 Mio. Franken für die Verbilligung der Krankenkassenprämien und nochmals 800 Mio. Franken fürs flexible Rentenalter. Die NZZ bezeichnet das als "Würgegriff der SP". Das ist doch Unsinn. Diese Partei stellt einfach glasklare Forderungen für eine künftige Schweizer Regierung. Und dafür müssen ... weiterlesen

Wort zum Sonntag

Herr Darbellay, ein Parteipräsident, schmeisst sich in einem Interview im "Sonntag" Herrn Levrat, auch ein Parteipräsident, in die Arme: Jetzt kann die SP als Königsmacherin entscheiden, wen sie im Bundesrat haben will. Er redet auch bereits von der FDP-SVP-Fraktion und positioniert damit seine Partei im anderen Lager.  Wahrscheinlich ist es das Beste, was uns passieren kann, wenn Herr Schwaller gewählt wird. Dann ist das ein weiterer Schritt in Richtung klare ... weiterlesen

Aus der SP wird Ja

Die SP heisst jetzt nicht mehr so, sondern Ja. Ein Topwerber hat denen das aufgeschwatzt. Darum tönt der neue Parteiname wie "Hello", was aber eine Fluggesellschaft ist.  Würde der Starwerber tatsächlich etwas von politischer Kommunikation verstehen, hätte er "Nein" vorgeschlagen. Denn das weiss nun jeder: Wer bei einer Abstimmung die Nein-Parole vertritt, hat die besseren Karten. Schweizerinnen und Schweizer sagen reflexartig Nein. Nach den nächsten ... weiterlesen

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