Von M. M., 29. Juni 2010 – 13:33:00
Nein, ich habe zu Herrn Hayek nichts zu sagen, weil ich ihn, so wie die meisten, nur aus den Medien kenne. Aber: Ich finde es bemerkenswert, dass es ein Land gibt, das am Tod eines Unternehmers und Citoyens derart Anteil nimmt. Das machen andere nur bei Königen, Prinzessinnen oder Präsidenten. ... weiterlesen
Von M. M., 21. Juni 2010 – 17:41:00
Das mit Libyen und einem möglichen militärischen Einsatz ist seit ein paar Tagen im Gespräch. Aber ein wirklich brisantes Dokument veröffentlicht eben der Tages-Anzeiger: Die Schweiz besitzt ein U-Boot! Gemäss der Tagi-Grafik hätte Herr Göldi in einer Kommandoaktion befreit und anschliessend mit einem U-Boot, das vor den Küsten Libyens gewartet hätte, in Sicherheit gebracht werden sollen. Die Frage ist offen - geheim? - ob das Schweizer ... weiterlesen
Von M. M., 27. Mai 2010 – 12:22:00
Wir haben ja immer mal wieder Probleme mit dem Schweizer Franken. Weniger im Inland als vielmehr im Wechselverhältnis zum Ausland. Vorhin beim Metzger habe ich Wechselgeld erhalten und gestaunt: Da waren doch tatsächlich zwei Zwanzigräppler aus dem Jahr 1884 darunter. 1884! So etwas gibt's nur in der Schweiz. Gut, diese beiden zwanzig Rappen-Stücke waren vor 126 Jahren einiges mehr wert als heute gerade eben beim Metzger. ... weiterlesen
Von M. M., 14. Mai 2010 – 13:08:00
Meine Lieblingsschlagzeile heute: Die Schweiz und Libyen in Menschenrechtsrat gewählt. Die Gutmenschen verkaufen die Wahl Libyens in das UNO-Gremium wie üblich mit dem Argument, man müsse auch Andersdenkende, hier Unrechtsstaaten einbinden. Hauptsache, sie müssten überhaupt mal mit dem Thema Menschenrechte auseinandersetzen. Es wäre der Sache nicht dienlich, wenn nur Staaten, welche die Menschenrechte einhalten, über die Einhaltung der Menschenrechte befinden ... weiterlesen
Von M. M., 28. April 2010 – 20:46:00
Seien wir angesichts der sich abzeichnenden Finanzkrise Nr. 2 etwas sarkastisch: Die europäischen Erschütterungen sind gute Nachrichten für den Schweizer Bankenplatz. Denn nun werden er und der Schweizer Franken wieder zum sicheren Hafen für (versteuerte) bedrohte Vermögen. Wie in den Dreissigern des letzten Jahrhunderts. Denn wer es beispielsweise als deutscher Mittelständler in den letzten dreissig, vierzig Jahren durch ehrliche Arbeit und trotz 50-Prozent- Steursatz ... weiterlesen
Von M. M., 24. März 2010 – 14:07:00
Psst! Hört ihr es auch? Es ist so ruhig! Man hört nichts, man sieht nichts, man liest nichts. Die Schweizer Politiker haben sich nach der Frühlingssession verkrümelt. Das Land ist wieder zur politikfreien Zone geworden. Doch morgen oder vielleicht übermorgen, aber ganz sicher nächste Woche, gibt es irgendwo erneut einen Chlapf. Dann kommen sie wieder hervor, aus ihren Rückzugsgebieten in den höher gelegenen Tälern, aus den verstreuten Einfamilienhaussiedlungen ... weiterlesen
Von M. M., 22. März 2010 – 16:58:00
Aus verwandtschaftlichen Gründen liegt mir derzeit die Schweizer Armee etwas näher als auch schon. Deshalb sitzt man vor dem bunten Prospektmaterial und diskutiert mit dem männlichen Nachwuchs das Angebot. Es ist absurd. Da gibt es beispielsweise die Trainsoldaten. Die müssen neben den Gäulen herlaufen, weil die Kavallerie abgeschafft wurde. Oder Panzereinheiten und Fliegerabwehrtruppen und RückstrahlRichtstrahlpioniere oder den Infrastruktursoldaten, der ... weiterlesen
Von M. M., 18. März 2010 – 16:47:00
Irgendwie kommt mir das bekannt vor, was sich derzeit zwischen der UBS und der Politik abspielt. Dieses völlige Unverständnis auf beiden Seiten. Es erinnert mich an den November 86, als in Schweizerhalle eine Lagerhalle der SANDOZ brannte. Dieser zum Fanal hochgeredete Brand hat die Basler Politik und die Basler Chemieindustrie für immer entzweit. Denn die Schuldzuweisungen und, darauf folgend, die zum Teil abstrusen Begehren der Politik, stiess innerhalb des Konzerns auf Konsternation. ... weiterlesen
Von M. M., 16. März 2010 – 17:29:00
Es ändert sich ja nicht viel. Die Schweiz hatte eigentlich schon immer Probleme mit seinen Nachbarn. Das ist ein Auszug aus einem Brief, den der erste amerikanische Botschafter in der Schweiz (United States Minister in Switzerland, 1853 - 1861), Theodore S. Fay, an die New York Times geschrieben hat und der am 11. Dezember 1855 veröffentlicht wurde. Es geht um einen amerikanischen Staatsbürger, dem im Kanton Basel-Stadt zunächst eine Aufenthaltsgenehmigung verweigert ... weiterlesen
Von M. M., 16. März 2010 – 17:01:00
Das Oberhaupt der tibetischen Buddhisten, der Dalai Lama, ist wieder in der Schweiz. Und es herrscht, wie in jedem Land, wo er eintrifft, helle Aufregung. Soll ihn der Regierungschef empfangen oder soll er nicht? In den letzten vier Jahren hat der Dalai Lama vier Mal ein Mitglied des Bundesrats getroffen. Bei seinem Besuch in Lausanne im letzten Jahr wurde das spirituelle Oberhaupt der Tibeter zudem von der damaligen Nationalratspräsidentin Chiara Simoneschi-Cortesi empfangen. ... weiterlesen
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