Von M. M., 04. August 2010 – 09:07:00
Kaum zurück aus Israel (mit Abstecher in die Westbank) muss man sich Erich Gyslings Nahostgeschwafel auf Tagi-Online antun. Der Tagi mutmasst, es habe sich beim besagten Baum, der von einem israelischen Soldaten am Grenzzaun hätte gefällt werden sollen, um einen Olivenbaum gehandelt. Erich Gysling, Nahostexperte, darf nach diesem Stichwort frei drauflosschwafeln. Er sagt: Anders als bei uns hat ein Baum in der Region eine grosse Bedeutung. Bäume in der Region sind ... weiterlesen
Von M. M., 14. Mai 2010 – 16:56:00
Eines muss man Frau Illi lassen: Man erkennt sie sofort, wenn sie einem zufällig über den Weg laufen würde. Frau Illi, auch eine geborene Schweizerin, ist die Frau, die im Club mit dem schwarzen Vorhang - ein Restposten - ununterbrochen geredet hat, (ich habe das jetzt auch gesehen, während des Kochens eines besonders scharfen Gerichts). Frau Illi ist die Frau von Herrn Illi und das ist dieser Medienheine vom Islamrat. Da gab es doch mal dieses Ehepaar Müller, ... weiterlesen
Von M. M., 02. April 2010 – 19:50:00
Lebten wir noch, sagen wir, 1992 oder 1999, dann wäre ja das, was Herr Läubli im Tages-Anzeiger geschrieben hat, so wie es ist. Denn wir würden ja nicht über alternative Informationen verfügen. Gut, ich hatte damals neben den Tages-Anzeiger noch mehrere Tageszeitungen, Wochenzeitungen und Wochenmagazine abonniert. Aber heute ist es eigentlich völlig egal, was ein Wissenschaftsjournalist wie Herr Läubli im Tages-Anzeiger schreibt. Seine Mitteilungen an die Abonnenten ... weiterlesen
Von M. M., 02. April 2010 – 09:10:00
Wir haben uns gestern mit dem Artikel "über die geheimen Geldgeber der Leugner des Klimawandels" von Herrn Läubli vom Tages-Anzeiger befasst. Er ist der ziemlich naiven Meinung, dass man mit einer handvoll Dollar die öffentliche Meinung manipulieren kann. Weil er das so nicht schreiben kann, zitiert er solchen Unsinn ausgiebig aus einem Papier von Greenpeace ("sauber dokumentiert mit sorgfältiger Quellenangabe"). Nun weiss in diesem Land jeder, wie ... weiterlesen
Von M. M., 14. März 2010 – 09:19:00
Einer der noch immer genau so aussieht, wie man sich in der hügeligen Schweizer Provinz einen Schriftsteller vorstellt, ist Herr Bichsel, Schriftsteller. Er ist auch so und eben 75 geworden. Das Tagi-Magazin, das wir jeden Samstag gleich zweimal zugestellt bekommen und auch online lesen könnten, DAS MAGAZIN hat Herrn Bichsel ein paar Seiten gewidmet, ein wirklich netter Text. Eigentlich handelt es sich nicht wirklich um ein Porträt von Herrn Bichsel, sondern um einen Abgesang aufs ... weiterlesen
Von M. M., 05. März 2010 – 11:54:00
Als ich diesen Satz von einer SP-Politikerin heute im Tages-Anzeiger gelesen habe, musste ich ihn gleich nochmals lesen. Hätte ja sein können, dass ich den Sinn des Geschriebenen falsch verstanden habe: Wenn man ihn nach Kolumbien zurückschicken würde, wäre vielleicht die Gefahr grösser, dass er dort etwas anstellt. Die Rede ist von einem 18jährigen, also volljährigen Kolumbianer, der illegal in der Schweiz lebt, verschiedene Vorstrafen hat und nun ... weiterlesen
Von M. M., 22. Januar 2010 – 11:00:00
So langsam dämmert es auch dem gemeinen Journalisten, was das eigentlich bedeutet, wenn man die 2000-Watt-Gesellschaft nicht nur herbeischreibt und damit relativ locker vom Hocker auf der Seite der Guten steht, sondern sich auch mal ernsthaft überlegt, was das eigentlich bedeutet, dieser Knapp-über-der-Steinzeitverbrauch. Jürg Rohrer hat sich im Tages-Anzeiger folgendes Schreckensszenarium von der Energie-Stiftung vor Augen geführt: Den Lieblingspulli tragen, bis er sich ... weiterlesen
Von M. M., 31. Dezember 2009 – 08:23:00
Sprechen wir doch auch mal ein Lob aus. Denn heute haben wir Erstaunliches gelesen. Im Tages-Anzeiger. Für die Frontseite hat Markus Eisenhut, ein Chefredaktor, den Jahresendkommentar geschrieben. Und dieser Kommentar ist nun derart anders als was der Tagi sonst an Kommentaren veröffentlicht, dass man nicht anders kann, als inne zu halten. Was zwischen dem ersten Satz: "Apokalyptiker sehen die Schweiz am Ende" und dem letzten Satz: "Das Gegenteil ist war" steht, ... weiterlesen
Von M. M., 16. November 2009 – 08:30:00
So ganz unter uns - ich halte Religionen für eine Beleidigung unseres Intellekts. Ich verstehe, dass es sie gibt, denn irgendwie mussten unsere Vorfahren in den Höhlen eine Erklärung für all das um uns herum finden. Fasziniert hat mich in jungen Jahren der Buddhismus, weil er ohne die Vorstellung des jüdischen Schöpfergottes auskommt. Stattdessen folgt er einer gewissen rationalen Logik. Bis zu einem gewissen Punkt kurz vor dem Nirwana. Der Hinduismus ist mir zu ... weiterlesen
Von M. M., 06. November 2009 – 08:21:00
Heute herrscht mal wieder Medienpluralismus. Eine Seite Interview mit Herrn Wermuth, dem Präsidenten einer politischen Jugendorganisation in der BaZ und eine Seite Interview mit Herrn Wermuth, dem Präsidenten einer politischen Jugendorganisation im Tages-Anzeiger. Da hätten die beiden Verleger Geld sparen können. Es gäbe zwei Varianten, die wir den geneigten Lesern zur Auswahl überlassen. Inhaltlich ist die Sache zum Abwinken. Da tritt mal wieder einer an, 91 Jahre ... weiterlesen