Arlesheimreloaded - Mäuse schultern Elefanten

Langer Reden kurzer Sinn

Der langen Reden kurzer Sinn: Der UBS-Staatsvertrag mit den USA ist unter Dach und Fach. Aber gut, dass wir darüber geredet haben. ... weiterlesen

Ohne nationale Gefühlsduselei

Irgendwie kommt mir das bekannt vor, was sich derzeit zwischen der UBS und der Politik abspielt. Dieses völlige Unverständnis auf beiden Seiten. Es erinnert mich an den November 86, als in Schweizerhalle eine Lagerhalle der SANDOZ brannte. Dieser zum Fanal hochgeredete Brand hat die Basler Politik und die Basler Chemieindustrie für immer entzweit. Denn die Schuldzuweisungen und, darauf folgend, die zum Teil abstrusen Begehren der Politik, stiess innerhalb des Konzerns auf Konsternation. ... weiterlesen

Weiteres Kapitel im Wirtschaftskrieg

Die USA werden weltweit neue Regeln fürs Bankgeschäft durchsetzen. Man kann davon ausgehen, dass es für die meisten Schweizer Banken ziemlich teuer und deshalb unrentabel wird, für amerikanische Kunden tätig zu sein.  Soll man sich deshalb darüber aufregen? Nun, man kann den Vorgang relativ einfach werten: Es handelt sich um eine weitere Eskalationsstufe in einem weltweiten Wirtschaftskrieg. Das Vorgehen der USA ist insofern interessant, als die US-Banken derartige ... weiterlesen

Wer kauft denn schon noch CDs

Eigentlich könnte man sich ja auch wundern, über die Aufregung über die paar gestohlenen Datensätze aus Schweizer Banken. Denn Fakt ist, dass die US-Regierung dank Swift Zugriff zu täglich 15 Millionen Überweisungen zwischen 8.000 Banken aus Europa hatte. So richtig bekannt ist dies erst geworden, seit das EU-Parlament den automatischen Datenaustausch (!) mit den USA abgelehnt hat. Ein bemerkenswertes Nein, das man sich in der Schweiz zum Vorbild nehmen sollte. ... weiterlesen

Generation der Schuldenzahler

Die hohen Schulden, welche die Staaten (ausser der Schweiz) wegen der Finanzkrise angehäuft haben, sind immens. Vergleiche mit früheren Jahren stellen sich ein, doch deren Ursachen waren nicht in Finanzverwerfungen zu suchen, sondern in Kriegen. England beispielsweise war in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts wegen den Kriegskosten und den Verlusten durch den Rückzug aus den Kolonien zumindest auf dem Papier so pleite wie heute Griechenland. Mit einer gewissen Haushaltsdisziplin ... weiterlesen

China will Militärbasen im Ausland

Washington will Taiwan massiv aufrüsten, was die benachbarten Chinesen ziemlich erbost, melden die Agenturen in Europa.  Doch der Konflikt zwischen den beiden Rivalen ist erst der Auftakt für erst noch bevorstehendes weltweites militärisches Kräftemessen zwischen den USA und China. Denn was den Amerikanern bisher recht gewesen ist, soll den Chinesen künftig billig sein: Militärbasen im benachbarten Ausland und in Übersee.  China has signaled it wants ... weiterlesen

Ab in die EU - nur warum eigentlich?

In letzter Zeit ist wieder viel die Rede davon, die Schweiz solle sich doch bitteschön der EU anschliessen.  Es gibt kaum einen Anlass, der nicht dazu dient, diese Forderung illustrativ zu untermalen. Beispielsweise die Schweinegrippe - den Impfstoff hätten wir längst verteilen können, wären wir... Heute wissen wir nicht wohin damit. Oder das Bankgeheimnis - wären wir im Club, hätte die EU nicht so Druck machen können. Es darf gelacht werden. Da ist ... weiterlesen

Ein weiterer Pflock für die Abzockerinitiative

Man sollte das jetzt nicht  einfach zu den Akten legen: Die Credit Suisse hat gelogen, Dokumente gefälscht, illegale Geschäfte betrieben, den Geldverkehr für Verbrechersysteme geregelt und so weiter und so fort. Illegale Transaktionen von mehr als 1,6 Mrd. Dollar hat die Credit Suisse abgewickel. Für Boni? Weil die Bank diese Tatbestände nicht bestreiten kann, muss sie 536 Mio. USD Busse bezahlen. Es dürfte sich um den Gewinn aus diesen Transaktionen handeln. ... weiterlesen

Schweizer Botschafterposten kostet 750'000 USD

Obwohl Herr Obama alles ändern wollte in Washington, blieb er einem speziellen politischen Brauchtum treu: Botschafterposten gibt's nach der Wahl für gute Freunde auch bei ihm, genauer: für reiche Freunde. Eine Frau Welters hat so um die 500.000 USD zusammengekratzt und nochmals 100.000 USD für die Einsetzungsfeierlichkeiten. Der Lohn: Ein Botschafterposten in der Karibik. London hat 500.000 USD gekostet, gleichviel wie Madrid. Paris ging für 800.000 ging (gleich teuer ... weiterlesen

USA wollen Moscheen beschlagnahmen

Noch eine Moscheen-Geschichte zum Wochenende: Die Bundesstrafverfolgungsbehörden der USA haben Schritte eingeleitet, um fünf Moscheen zu beschlagnahmen und dazu noch einen Wolkenkratzer, das Piaget Building, an der 5th Avenue in New York, lese ich eben auf newsmax.com. Die Moscheen und das Bürogebäude gehören Unternehmen, die im Hintergrund vom Iran kontrolliert werden. Während die Untersuchung läuft, werden die Gebäude weiterhin benutzt werden können. ... weiterlesen

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